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Glückwünsche

Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.
(Franz Kafka)


Wir gratulieren allen, die im August Geburtstag haben und wünschen alles Gute für das neue Lebensjahr.

Öffentlichkeitsarbeit - 09.05.2016
Jahresbroschüre 2016 zum Download

Jahresbroschüre 2016

Veranstaltungen - 08.06.2016
2. Paralympischer Sporttag

Stellenangebote - 23.03.2016
Stellenausschreibung für den Bereich Aus- und Fortbildung
Änderung der Vergütungssätze im Rehabilitationssport - 15.03.2016
Die Änderungen treten rückwirkend zum 01.01.2016 in Kraft!

Werte Mitgliedsvereine, liebe Sportfreunde,
 
nach langen Verhandlungen mit den Kostenträgern (Primärkassen) AOK, BKK, IKK, Knappschaft und SVLFG sind wir zur Einigung gekommen. Hier eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse. Die ausführlichen Protokolle befinden sich im Anhang dieser Mail.

1.    Die Vergütungssätze für den Rehasport werden angehoben. Ab dem 1.1.2016 gelten die neuen Preise. Beispielhaft sei hier der sogenannte „allgemeine Rehasport“ genannt. Dieser erhöht sich rückwirkend zum 1.1.2016 von 5 auf 5,20 Euro. Rehasport im Wasser von 5,80 auf 6,25 Euro. Diese Sätze werden in den Jahren 2017 und 2018 automatisch nach oben angepasst.

2.    Rehabilitationssport in Pflegeinrichtungen als Ort der Leistungserbringung ist ausgeschlossen. (§2 Abs. 2)

3.    Jede Rehabilitationssportgruppe, die sich nicht am Sitz des Vereines befindet, verfügt bis spätestens 30. Juni 2016 über ein eigenes Institutionskennzeichen (IK), welches bei der der Arbeitsgemeinschaft Institutionskennzeichen zu beantragen ist. (§ 2 Abs. 4). Die Anmeldeformulare hierfür finden Sie im Anhang. Die Beantragung eines IK ist kostenfrei.

4.    Erfüllt eine Rehabilitationssportgruppe eine vertragliche Verpflichtung verspätet, nicht oder in nicht gehöriger Weise (Vertragsverstoß), kommen folgende Maßnahmen in Betracht:
a.    Beratungsgespräch und schriftliche Aufklärung,
b.    Unterlassungserklärung mit Hinweis auf den Widerruf der Anerkennung im Wiederholungsfall,
c.    Widerruf der Anerkennung.
Bei Verstoß im Rahmen der freiwilligen Mitgliedschaft ist das Beratungsprotokoll (Anlage 4) durch den Verein verpflichtend anzuwenden. (§2 Abs. 9)

5.    Es ist nicht zulässig, neben der Vergütung nach Absatz 1 für die Teilnahme am Rehabilitationssport Zuzahlungen, Eigenbeteiligungen etc. oder Vorauszahlungen von den Versicherten zu fordern (§31 SGB I). Der Zugang zu den Übungsstätten ist für den Versicherten kostenfrei; ggf. anfallende Eintrittsgelder sind von der Rehabilitationssportgruppe zu entrichten. Nach § 32 SGB I ist es unzulässig, von diesen Regelungen abweichende Vereinbarungen zu treffen. (§3 Abs. 2)
 
6.    Mitgliedsbeiträge bei freiwilliger Mitgliedschaft sind möglich. Die Betroffenen müssen explizit – in Schriftform (Beratungsprotokolls B / Beratungsleitfaden) - darauf hingewiesen werden, dass es sich um Leistungen handelt, die auf freiwilliger Basis in Anspruch genommen werden und für deren Finanzierung die Rehabilitationsträger im Rahmen des Rehabilitationssports nicht aufkommen. (§3 Abs. 3)
 
7.    Die Abrechnung erfolgt grundsätzlich nach Erfüllung des verordneten Leistungsumfanges. Der Verein kann verlangen, dass eine einmalige Zwischenabrechnung durchgeführt wird. (§8 Abs. 7)
 
Dies war nur eine kurze Zusammenfassung der Rahmenvereinbarung mit den Primärkassen.
 
Auf Bundesebene hat der Deutsche Behindertensportverband eine Ergänzungsvereinbarung vom 01.01.2016 über die Durchführung und Finanzierung des Rehabilitationssports vom 01.01.2012 mit den Ersatzkrankenkassen erzielen können. Dabei wurden abweichende Vergütungssätze im Vergleich zu den Primärkrankenkassen verhandelt. Allerdings berufen sich die Vertreter der Ersatzkrankenkassen auf die sogenannte ,,Günstigkeitsklausel” (Bieten andere Rehabilitationsträger auf Landesebene die gleichen Leistungen zu niedrigen Vergütungen an, so gilt dieser niedrige Satz ebenfalls für alle Ersatzkassen!)
 
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an uns – die Geschäftsstelle des TBRSV. Sport Frei!

Änderung der Vergütungssätze im Rehabilitationssport - 15.03.2016
Übersicht der gültigen Vergütungssätze zum Download

Übersicht_Vergütungssätze_Rehabilitationssport.pdf

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Tischtennis - 29.01.2016
Neue Zusammenarbeit im Tischtennis

Tischtennis_Angebot_TBRSV_Sponeta_Erfurt.pdf

pdf, 60.4K, 01/29/16, 549 downloads

Sportarten
Infoflyer

Boccia.pdf

pdf, 424.7K, 05/31/16, 287 downloads

Bogenschiessen.pdf

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Bosseln.pdf

pdf, 457.6K, 05/31/16, 258 downloads

Judo.pdf

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Kegeln.pdf

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Rollstuhlbasketball.pdf

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Rollstuhlrugby.pdf

pdf, 417.9K, 05/31/16, 308 downloads

SkiNordisch.pdf

pdf, 418.5K, 05/31/16, 207 downloads

Rehabilitationssport - 28.07.2016
Wegweiser zum Rehabilitationssport

DBS_REHA_Flyer_THR_X3.pdf

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Rollstuhlbasketball - 19.07.2016
Trainer des Jahres Josef Jaglowski



Im Rahmen des Worldsupercups in Frankfurt wurde Trainer Josef Jaglowski, von der Lehr- und Trainerkommision des DRS, zum Trainer des Jahres gewählt. Herzlichen Glückwunsch!

Aus- und Fortbildung - 19.07.2016
Achtung - Zusätzliche Fortbildungstermine

08.10.2016  für die Lizenzverlängerung Innere Medizin und Orthopädie
Thema: "Modellstunden und Kraftausdauer- und Stoffwechseltraining im Rehasport"
im BSZ Elxleben 
 
18.09.2016  für die Lizenzverlängerung Innere und Orthopädie
Thema: Beckenboden & Tai Chi
im BSZ Elxleben
 
30.10.2016  für die Lizenzverlängerung Innere und Orthopädie
Themen: Modellstunden und Kraftausdauer- und Stoffwechseltraining im Rehasport
und Rehasport Thema Krebs und Herzsport – Belastungsgestaltung und Trainingsmethodik
im BSZ Elxleben
 

Leichtathtletik - 18.07.2016
IDM - Ergebnisse

1) Nils Paschold: SV 1883 Schwarza

Kugelstoß      Gold             7,80m

Diskus            4.Platz        26,38m

 

2) Michael Sandmann:SV 1883 Schwarza

Diskus            Gold            12,11m

Speer             Gold            11,61m

 

3) Philipp Tino: SV 1883 Schwarza

Standweitsprung  Gold        2,29

 

4) Reinhard,Rommy: ISV Olympic" Erfurt

 

Diskus           Gold         14.32m

 

5) Storch,Daniel: TSV Zeulenroda

 

Duskus          Gold       31,54

 

6) Wolfram,Andreas: TSV Zeulenroda

Diskus            silber      29,59

 

Grosse Erfolg von Junioren Julia Lange von HSC Erfurt

100m Rollis   5.Platz            27,08

400m Rollis   4.Platz           1.56,33

 

Isabelle,Foerder    100m Vorlauf    15,21

 

Herzlichen Glückwunsch!

Leichtathtletik - 18.07.2016
IDM in Berlin

Internationale Deutsche Meisterschaften Leichtathletik der Menschen mit Behinderung vom 15.07.2016 – 17.07.2016 in Berlin.
Für unseren Verein startete Hans-Reinhard Hupe gemeinsam mit seinem Bruder und Guide Matthias Hupe über 5000 m Bahnlauf.



Birgt die Teilnahme an einem Wettkampf schon eine gewisse Spannung in sich, vielmehr wenn es sich um eine Internationale Meisterschaft handelt. Der Spannung nicht genug, wurde es um den Start unseres Tandems noch sehr aufregend. 5 Minuten vor dem Startschuss stellte unser Athlet fest, dass ihm „eine nicht durchschaubare Brille bzw. Augenbinde“ fehlte. Ihm, seinem Guide und seiner Begleitung war nicht bekannt, das in der Startklasse T11 (blind) das Tragen einer solchen Brille Pflicht ist. Welch ein Schock! Der Startschuss fiel, jedoch ohne unseren Läufer. Aber Sport wäre nicht Sport, wenn es nicht sportlich kameradschaftlich zuginge. Es wurde turbulent. Eine solche Brille musste binnen 20 Minuten besorgt werden. Trotz Lautsprecherdurchsagen in verschiedenen Sprachen, trotz Einschalten des Organisatoren- und des Helferteams, es war keine Brille greifbar. Dann die rettende Idee einer Kampfrichterin, sie klebte Hans- Reinhard die Augen mit schwarzem Klebeband zu und setzte ihm noch eine dunkle Brille auf. Die Startkriterien waren somit erfüllt, und unser Tandem konnte im Folgelauf über 5000 m der Männer starten. Das war knapp, denn dieser Lauf war der letzte über diese Distanz. Mit unserem Tandem starteten Läufer aus Chile, Ecuador, Brasilien und Österreich mit den unterschiedlichsten Behinderungen. Nach 19:04 min überquerten Hans- Reinhard und Matthias die Ziellinie. Die internationale Konkurrenz war hart, eine Medaille konnte unser Sportler nicht mit nach Hause nehmen. Dennoch ein toller Erfolg. Mit dieser Zeit hält Hans- Reinhard nun den Deutschen Rekord in der Startklasse T11 des DBS im 5000 m Lauf.
Herzlichen Glückwunsch.
 

Kegeln - 27.06.2016
Einheit Kegler erfolgreich bei Deutscher Meisterschaft im Kegeln

Am 24.06.2016 starteten 8 Sportfreunde der SG Einheit Arnstadt bei den Deutschen Meisterschaften im Kegeln Classic,  für Blinde und Sehbehinderte, in Wiesbaden. Bereits 08.00 Uhr begann ein anstrengender langer Wettkampftag, hieß es doch für alle vormittags im Einzel, über 100 Wurf, und am Nachmittag für die Mannschaften, ebenfalls über 100 Wurf, an den Start zu gehen. Karla Hofmann eröffnete für die Einheit Kegler in der Klasse der Vollblinden (WK 5 Seniorinnen)und erreichte mit 393 Holz den 3.Platz. Klaus-Dieter Wolf, stark sehbehindert (WK 6a Senioren), spielte 524 Holz und mußte sich nur seinem Dauerrivalen Gerhard Thumser mit sehr guten 562 Holz geschlagen geben. In der Klasse der sehbehinderten Damen (WK 6b Seniorinnen)spielte Marlies Bohnhardt groß auf und konnte sich mit 562 zu Fall gebrachten Hölzern ebenso den Vizemeister-Titel sichern. Zwei Neulinge erlebten Ihre ersten Deutschen Meisterschaften. Während  Christiane Dreißigacker in der Klasse der Sehbehinderten (WK 6b Seniorinnen) startete musste sich Susanne Lohse, mit der starken Konkurrenz aus Wolfen und Magdeburg, in der Klasse der stark sehbehinderten Damen (WK 6a Damen) beweisen. Beiden konnte man die Nervosität vorm Wettkampf anmerken. Christiane konnte mit 412 Holz  den 6.Platz belegen. In der Klasse B3 hatte die Konkurrenz gut vorgelegt und es galt 521 zu Fall gebrachte Kegel von Gabi Meyer, Magdeburger SV90, zu überspielen. Die Nervosität hatte sich schnell gelegt und die beruhigenden Worte des Assistenten reichten am Ende zu einem Finalergebnis von 526 Holz. Damit wurde Susanne Lohse bereits bei Ihrer ersten Teilnahme Deutsche Meisterin. Nach der Siegerehrung startete der Mannschaftswettbewerb. Hier zeigte sich einmal mehr, dass die Trainingsbedingungen sich gegenüber Anstadt verschlechtert haben. Zwei Arnstädter Mannschaften starteten für Thüringen, da Jena-Zwätzen in diesem Jahr keine eigene Mannschaft stellen konnte. Nach einem anstrengenden Tag reichte es für die 1. Mannschaft dieses Jahr nur zu Platz 8 und für die 2.Mannschaft nur zu Platz 11. Deutscher Mannschaftsmeister wurde in diesem Jahr  der KV Gütersloh-Rheda vor dem Magdeburger SV90 und Chemie Wolfen II.
Hier die Platzierungen der weiteren Thüringer Sportler:
Gerhard Mett Einheit Arnstadt WK 5 Senioren 395 Holz Platz 6,
Dieter Klopfleisch SV Jena-Zwätzen WK 5 Senioren 355 Holz Platz 9,
Manfred Voigt SV Jena-Zwätzen WK 6a Herren 444 Holz Platz 4,
Matthias Wachsmuth Einheit Arnstadt WK 6b Herren 525 Holz Platz 8,
Volker Bohnhardt Einheit Arnstadt WK 6b Senioren 471 Holz Platz 9.
Bericht: Uwe Henning

Kegeln - 27.06.2016
Bilder und Ergebnisse

DM2016__Mannschaft-sehbehindert_Ergebnis.pdf

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DM2016__Kegeln_Classic_Einzel-sehbehindert.pdf

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Rollstuhlbasketball - 27.06.2016
Juroba Cup in Trier: Mit einem zweiten Platz in die Sommerferien

Trotz langer Anreise errangen die Rollstuhlbasketball-Junioren der Jena Caputs am vergangenen Samstag beim Juroba Cup in Trier den zweiten Platz.
Insgesamt 7 Team gingen bei den Junioren an den Start. Neben den Jena Caputs waren dies die Eifel Tigers, die Koblenz Bulls, SlowMotion Bonn, die Bonner Baskets sowie zwei Teams der heimischen Trier Dolphins. Gespielt wurde im Modus "Jeder gegen Jeden".
Wie es schien, zollten die Juniors den Reisestrapazen Tribut und begannen das Turnier gleich mit einer Niederlage gegen die Eifel Tigers (8:14). Doch danach präsentierten sich die Thüringer hellwach und blieben in den folgenden Spielen ungeschlagen.
Gegen die Trierer Mannschaften (18:16 und 18:14) sowie gegen SlowMotion Bonn (18:6) gelang die Revanche für die Niederlagen beim Jenaer Heimturnier zwei Wochen zuvor. Auch die Bonner Baskets (18:8) konnten den Lauf der Caputs nicht stoppen.
Durch einen Sieg gegen die Koblenz Bulls wäre sogar noch der Turniersieg möglich gewesen, doch nach einem spannenden Schlagabtausch konnten die Jenaer kurz vor Schluss nur noch den 12:12-Ausgleich erzielen. Ein weiterer Treffer gelang aber nicht mehr.
Somit belegten die Caputs Juniors in der Endabrechnung mit 9:3 Punkten den zweiten Platz hinter den Koblenz Bulls (11:1 Punkte) und vor den punktgleichen Teams aus der Eifel und Trier 1 (8:4 Punkte).
Neben diesem guten Ergebnis, war für die Juniors sicherlich auch ein Höhepunkt, dass in einem ihrer Spiele Dirk Passiwan als Schiedsrichter einsprang. Der Trierer Passiwan ist Center der Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft, Bundesliga-Topscorer der letzten Jahre und hält den Ligarekord mit über 65 Punkten in einem Bundesligaspiel.
Die Jena Caputs stellten auch ein Team im Mini-Bereich, bei dem Junior-Spielerin Luise Fischer ihren Einstand als Coach feierte. Da jedoch außer den Jenaern und den Trierern kein weiteres Team gemeldet hatte, stellten die Trierer spontan eine Mannschaft der "mutigen Mütter" zusammen, bei dem einer der Jenaer Betreuer aushalf. Gespielt wurden einige Partien auf die Standkörbe, aber auch im Wheelsoccer - einer Art "Fuß"ball mit einem Riesenball. Da alle Teams viel Engagement und Leidenschaft zeigten, entschloss sich der Veranstalter zurecht, alle Teams gemeinsam auf den ersten Platz zu setzen.
Nach dem Turnier traten die Caputs die Rückreise an und erreichten Jena spät in der Nacht. Die Juroba Cup-Saison geht nun in die Sommerpause bevor im Herbst weitere Turniere ausgetragen werden.
"Wir haben uns in Trier sehr wohl gefühlt und werden bestimmt wieder kommen", lautet das Fazit von Jenas Juniors-Coach Uwe Bartmann. "Man hat allen Teams angemerkt, dass es nicht nur um den Sieg sondern um das Miteinander geht. Allerdings müssen wir sehen, dass wir dann eine weitere Übernachtung einlegen, um unseren Fahrern die Strapazen nicht nochmal zumuten zu müssen."

Öffentlichkeitsarbeit - 27.06.2016
Neue Verbandszeitung online zum Lesen

Verbandszeitschrift 2016/ 1

Breitensport - 24.06.2016
Sportabzeichentag am 03.09.2016

Am 03.09.2016 führt der LSB Thüringen in Zusammenarbeit mit dem TBRSV e.V. gemeinsam den Sportabzeichentag in der neuen Multifunktionsarena in Erfurt durch.

Flyer_Sportabzeichentag_2016.pdf

pdf, 3.6M, 06/24/16, 109 downloads

Nachwuchssport - 20.06.2016
Jugendländercup in Rostock

Die vergangenen 4 Tage standen für viele Thüringer Nachwuchssportler in den Sportarten Leichtathletik und Tischtennis im Zeichen des diesjährigen Jugendländer-Cups, dem größten bundesweiten Vergleichswettkampf auf DBS-Ebene.

Am Donnerstag reisten über 180 Teilnehmer aus 10 Bundesländern in der Ostseestadt Rostock an. Im Hotel „Sportforum“, umgeben von allen möglichen Sportanlagen und natürlich auch dem schönen Ostseestadion direkt gegenüber, fanden sie für diese Tage hervorragende Bedingungen vor. Thüringen bot mit 17 Athleten und 6 Betreuern das drittstärkste Team auf,  obwohl das Thüringer Team, diesmal leider wie so oft ohne Schwimmer auskommen muss, aber auch die Judokas aus Arnstadt durften in diesem Jahr, aufgrund einer Schulveranstaltung, nicht mit und mussten somit ihre zahlreiche Medaillensammlung ruhen lassen.  

Der Donnerstag begann dann abends auch mit einer offiziellen Eröffnung, die mit dem zünden der olympischen Flamme für die Zeit des Jugendländercups ihren emotionalen Höhepunkt fand.

Der Freitagvormittag wurde genutzt, um mit allen Athleten an der Wettkampfstätte zu trainieren und die Abläufe vor Ort zu verinnerlichen.
Am Nachmittag wurden am Strand von Warnemünde Sport- und Spiel-Aktivitäten durchgeführt, welchen bei viel Sonne am Strand und der schönen Ostsee auch viel Anklang fand.  In Volley-, Basketball und Soccer konnte man sich auf mehreren Plätzen ausprobieren, was auch rege genutzt wurde.
Das Wetter spielte mit und zeigte sich von der besten Seite, nachdem es am Vormittag noch wie aus Eimern geregnet hatte. Im Hotel angekommen, standen dann nach dem Abendbrot noch verschiedene Mitmach-Angebote auf dem Programm. So kam der angebotene Rollstuhl-Parcours besonders bei den Nicht-Rolli-Fahrern gut an, konnten sie sich doch einmal vorstellen, was ein Rollii-Fahrer leisten muss, was für Nicht-Rolli-Fahrer doch so selbstverständlich ist.

Am Samstag waren dann die Höhepunkte für jeden Athleten, konnte er sich doch im Wettkampf mit seinen Gegnern messen.

Die Leichtathletik hatte den Vorteil, dass der Wettkampf des Jugendländercups in die Leichtathletik-Landesmeisterschaften des Landes Mecklenburg-Vorpommern integriert wurden.  Für unsere Thüringer Athleten ist das ja nichts neues, waren doch am vergangen Wochenende erst die Leichtathletik-Meisterschaften Thüringens, wo wir als TBRSV seit 2012 auch fester Bestandteil sind.
Am Endes des Jugendländercups standen bei den Leichtathleten mit Leonie Köppen und Jonas Luleich 2 Gesamtsieger und mit Raul Lasse del Rio eine Bronzemedaille bei den Einzelwettkämpfen zu Buche.
Bei den Mannschaften konnten unsere Schüler die Plätze 2 und 3 belegen. Das zeigt, dass wir mit unserem Nachwuchs langsam wieder in die richtige Richtung kommen, aber nicht aufhören können, für diese Sportart zu werben und Talente zu finden.

Beim Tischtennis konnten die großen Erfolge der letzten Jahre nicht wiederholt werden. Dazu war die ganz junge Truppe noch nicht in der Lage. Eine Bronzemedaille durch Lara Bonnet war schön und ein hoffnungsvoller Anfang für die nächsten Jahre mit einer entwicklungsfähigen Mannschaft.

Allen Sportler- und BetreuerInnen hat es Riesenspass gemacht und ich möchte mich bei allen Teilnhemern dafür bedanken, dass dieses Wochenende wieder für alle Beteiligten ein sehr schönes Erlebnis war.

Carsten Weiss
Landesjugendwart
 

Nachwuchssport - 20.06.2016
Bilder Jugendländercup 2016

Bogensport - 13.06.2016
LM in Heiligenstadt

Die LM im Bogenschießen des TBRSV fand in Verbindung der Landesmeisterschaft des Thüringer Bogensportverband in Heilligenstadt statt.



Zwei Sportler des TBRSV, Miguel Roche, mit dem Compound-Bogen und Mario Oehme, mit dem Olympischen Recurve-Bogen nahmen inklusiv daran teil.
Miguel Roche aus Nordhausen belegte in der Altersklasse Ü45-Compound mit 1340Ringen den 1. Platz und Mario Oehme aus Gera in der Alterklasse Ü45-Recurve den 3. Platz.
Unser Starter in der Klasse PARA-ID, Jeremias Walter aus Nordhausen holte sich den 1. Platz mit 225Ringen (2x 40m).
 

Leichtathtletik - 13.06.2016
Blindenlaufschule Eichsfeld

Thüringer Landesmeisterschaften des TBRSV am 12.06.2016 in Gotha



Gespannt warten Hans- Reinhard Hupe vom LAC Eichsfeld/ Abt. Blindenlaufschule (T 11) und sein Guide Martin Sander (SV Einheit Worbis) auf die Zieleinlaufzeit über 400 m. Nach Sekunden der Spannung dann die freudige Erleichterung - 68,49 s benötigte das Tandem für diese Kurzstrecke, das bedeutet den Landesmeistertitel über diese Distanz. Dem Lauf über 400 m schloss sich nach einer längeren Pause (bedingt durch einen Platzregen) der Wettkampf über 800 m an. Auch hier eine super Zeit! Nach 2:40,52 min überquerten beide Läufer die Ziellinie. Hans Reinhard Hupe konnte bei der Siegerehrung auch für diesen Lauf eine Goldmedaille in Empfang nehmen. Eine Spitzenleistung, wir gratulieren Hans- Reinhard Hupe zum sportlichen Erfolg und danken Martin Sander, er hat seine Sache als Guide spitzenmäßig gemeistert.
 
Blindenlaufschule Eichsfeld
i.A Juliana Löffler
 

Leichtathtletik - 13.06.2016
Offene Thüringer Landesmeisterschaften in der Leichtathletik

Offene Thüringer Landesmeisterschaften in der Leichtathletik
am 10. und 12.06.2016 im Volksparkstadion  Gotha

Auf wieder einmal bestens präparierten Anlagen läuteten die Werfer und Stoßer traditionell den Beginn der Landesmeisterschaft der Leichtathleten Thüringens ein. Sie fanden in Gotha sehr gute Platz- und Wetterverhältnisse vor. Ein besonderer Dank der Athleten galt den Platzarbeitern und den vielen Ehrenamtlichen vom Thüringer Leichtathletik-Verband, welche seit vielen Jahren die Organisation übernehmen und als selbstverständlich ansehen, dass diese Landesmeisterschaften gemeinsam mit den nichtbehinderten Leichtathleten durchgeführt werden. Dieses Projekt ist seit sechs Jahren etabliert und in Deutschland weiterhin einzigartig.
In diesem Jahr waren insgesamt 40 Athletinnen und Athleten aus 13 Vereinen Thüringens und Deutschlands am Start. Zaungast wie so oft, war Andy Dittmar, der erfolgreichste Thüringer Kugelstoßer, der eine jahrelange Freundschaft mit den Athleten unseres Verbandes unterhält und sie auch immer wieder zum Schlossmeeting in Gotha einlädt.

Daniel Storch konnte zwar nicht sein Ziel erreichen, aber mit 11,01 m im Kugelstoßen, mal wieder ein besseres Resultat erzielen.
Was es heißt, beruf und Sport miteinander zu verbinden, musste an diesem Tag leider Andreas Wolfram erkennen, der sehr spät nach hause kam, das Auto wechselte, seine Mannschaftskameraden einsammelte und nach Gotha fuhr. Er hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt und sagt sich trotzdem: „Klar bin ich nächstes Jahr wieder dabei“. Leon König, der jüngste im Bunde vom TSV Zeulenroda hatte nach langem Trainingsausfall wieder eine ansprechend Leistung mit 31,98 m im Speerwerfen.

Jürgen Meier hat mit 20,28m in seiner Startklasse einen Eintrag in Deutschlands beste Sportler seiner Startklasse gefunden. Dem wollte Vereinskamerad Michael Sandmann nicht nachstehen und verbesserte seine Saisonbestleistung im Kugelstoßen auf 5,55m.
Ebenfalls vom SV Schwarza steigerte sich Tino Philipp auf sehr gute 2,46 im Standweitsprung.

Bei seiner ersten Landesmeisterschaft hat Marco Pompe von BIG Gotha mit 17,05 m eine neue Saisonbestleistung im Speerwurf erzielt.

Bei den Frauen glänzten wie immer Mutter und Tochter Frauenberger mit insgesamt 7 Goldmedaillen, wobei die Mutter genau diese eine Vorsprung hatte.

Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen der Läufer und Springer.
Bei den jüngsten gelang es der sehgeschädigten Sophie Beese, die 3m-Marke mit 3,02m endlich zu knacken und auch im Schlagball warf sie mit 14,50m eine für sie noch nicht vermessene Weite. Dafür konnte Nora Wenderholm den Spieß im 75m-Lauf umdrehen und schlug ihre Vereinskameradin zum ersten Mal.

Bei den Frauen versuchte sich Isabelle Foerder leider vergeblich an der sehr starken Norm für die Paralympics in Rio. War es bei den 100m noch abzusehen, waren es dann die nachmittäglichen Witterungsverhältnisse mit Regen und Wind, die ein besseres Ergebnis unmöglich machten.

Die Sprintwettbewerbe der Männer über 100m und 200m gingen, wie in den letzten Jahren,  an Benjamin Weiss, welcher über die 200m-Distanz sogar eine neue persönliche Bestleistung mit 25,17s aufstellte.

Bei den Rollstuhlschnellfahrern gab es zwar auf der Bahn die direkten Duelle, aber alle 4 Fahrerinnen und Fahrer gehörten anderen Altersklassen an, so dass sich alle über erste Plätze freuen konnten.

Der blinde Läufer, Hans-Reinhard Hupe, versuchte sich mit seinem Begleitläufer über die 400m und 800m. Vor kurzem noch bei der Deutschen Meisterschaft über 5.000m erfolgreich, wollte seine Fähigkeiten auf den kürzeren Distanzen ausprobieren. Er trainiert mit seinem Begleitläufer erst seit 14 Tagen diese Strecken und dafür lief es richtig gut. Das gemeinsame Laufen mit einem „Guide“ erfordert für beide Läufer viel Feingefühl, welches sich erst durch viele gemeinsame Läufe einstellt.

Insgesamt war es wieder eine sehr gute Veranstaltung für unsere behinderten Sportler.
Danke an alle, besonders an den Thüringer Leichtathletikverband, die dazu beigetragen haben, dass sich unsere Athleten im Nest der Thüringer Leichtathleten immer wohler fühlen. Das Publikum im Gothaer Volksparkstadion klatschte auch den am weitesten hinten liegenden Läufer bis ins Ziel und haben dafür gesorgt, dass die Athleten das letzte aus sich raus geholt haben.

Wir wünschen allen Startern, welche auch bei den Deutschen Meisterschaften vom


Carsten Weiss

Leichtathtletik - 13.06.2016
Bilder

Leichtathtletik - 13.06.2016
Ergebnisse LM

2016-06-10_tbrsv_lm.pdf

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Rollstuhlbasketball - 10.06.2016
3. Juroba Cup Jena: Ausgeschlafene Trierer nicht zu schlagen



Etwa 50 Jugendliche trafen sich am vergangenen Wochenende zum 3. Jenaer Juroba Cup, einem Rollstuhlbasketball-Turnier für Jugendliche mit modifizierten Regeln. Gespielt wurde im Junior-Bereich auf die normalen Basketballkörbe und im Mini-Bereich auf niedrigere Standkörbe.
Fünf Teams traten bei den Juniors im Modus "Jeder gegen Jeden" an. Obwohl sie am Vortag eine 6-stündige Anreise hatten, präsentierten sich die Junioren-Spieler der Dolphins Trier von der ersten Minute an hellwach und gewannen den 3. Jenaer Juroba Cup ungeschlagen.
Eine lange Anreise hatten neben den Trierern auch "Slow Motion Bonn" sowie zwei Einzelspieler aus Köln, die mit Verstärkung aus Elxleben und Jena ein Mixed-Team bildeten. Ergänzt wurde das Teilnehmerfeld durch zwei Teams des Gastgebers, den Caputs Thunders und Caputs Lightnings.
Auch wenn bei Juroba Cups vor allem der Spaß im Vordergrund steht, so wurde natürlich um jeden Korb gekämpft. Besonders dramatisch wurde es im letzten Spiel zwischen den Caputs Thunders und dem Mixed-Team, in dem es zwar "nur" um den vierten Platz ging, das aber alle Zuschauer in seinen Bann zog. Eine deutliche 10:2-Halbzeitführung des Mixed-Teams egalisierten die Thunders innerhalb von 4 Minuten. Die Zuschauer, die eigentlich schon auf die Siegerehrung warteten, waren aus dem Häuschen. Danach ging es hin und her: Führung Mixed-Team - erneuter Ausgleich - verworfene Korbleger und Distanzwürfe auf beiden Seiten, ehe das Mixed-Team ein letztes Mal zuschlug und die Thunders im Gegenzug ihre Chance nicht nutzten.
Hinter den Trierern belegte das Team aus Bonn den zweiten Platz vor dem ersten Gastgeber-Team, den Caputs Lightnings, gefolgt vom Mixed-Team und den Caputs Thunders.
Auch im Mini-Bereich wurde ein Turnier ausgeschrieben. Leider war die Resonanz recht gering, so dass außer den Jenaer Juniors lediglich zwei Spieler aus Elxleben starteten. Somit wurden zwei Teams gebildet: Elxleben mit Unterstützung aus Jena (Tornados) sowie ein rein Jenaer Team (Hurricanes). In drei Partien sollte der Sieger ermittelt werden. Da es jeweils ein Sieg, eine Niederlage sowie ein Unentschieden gab, wurden beide Teams auf den ersten Platz gesetzt.
Dank der Unterstützung durch die Volksbank Gera-Jena-Rudolstadt und KAHLA Porzellan, konnte zur Siegerehrung allen Teilnehmern eine Samttasse mit dem Jenaer Juroba Cup-Logo überreicht werden.
"Vor den Augen ihrer Eltern und Freunde waren unsere Junioren natürlich besonders motiviert und gerade zu Beginn der Matches zu nervös, so dass sie das Zusammenspiel vergessen haben", resümierte Uwe Bartmann, Trainer der Jena Caputs Juniors. "Danach haben sie besser ins Spiel gefunden, aber es fehlte ihnen das ein oder andere Mal das Quentchen Glück, um die Partien noch umbiegen zu können. Unsere Spieler müssen die Spieltaktiken noch weiter verinnerlichen, so dass sie beim nächsten Mal gelassener bleiben."
Die nächste Möglichkeit dazu bietet sich bereits in zwei Wochen. Dann sind die Trierer Gastgeber und die Caputs Juniors präsentieren sich dann hoffentlich ebenso ausgeschlafen.
 
Die Spielergebnisse im Einzelnen:
Junior-Basketball:
Caputs Lightnings        -    Caputs Thunders        14 : 12
Dolphins Trier        -    Slow Motion Bonn        22 : 17
Juroba Mix            -    Caputs Lightnings        12 : 14
Caputs Thunders        -    Dolphins Trier        10 : 16
Slow Motion Bonn        -    Juroba Mix            16 : 13
Caputs Lightnings        -    Dolphins Trier         8 : 20
Caputs Thunders        -    Slow Motion Bonn          8 : 20
Dolphins Trier        -    Juroba Mix            19 :  8
Slow Motion Bonn        -    Caputs Lightnings        14 :  8
Juroba Mix            -    Caputs Thunders        14 : 12

Tabelle:
Dolphins Trier            8:0
Slow Motion Bonn      6:2
Caputs Lightnings      4:4
Juroba Mix                 2:6
Caputs Thunders        0:8

Mini-Basketball:
Tornados - Hurricanes         Spiel 1:    6 : 6
                                        Spiel 2:    2 : 4
                                        Spiel 3:    6 : 2
 

Leichtathtletik - 09.06.2016
Landesmeisterschaft Behindertenleichtathletik Niedersachsen



Am 4. und 5. Juni trafen sich die Leichtathleten in Wilhelmshaven bei strahlenden Sonnenschein zu den diesjährigen offenen Landesmeisterschaften um ihre Besten zu ermitteln. Aus Thüringen waren  dazu die Rolliwerfer vom SV 1883 Schwarza angereist.  M. Sandmann war bei den Senioren im Kugelstoßen, Diskus- und Speerwerfen erfolgreich, da er der einzige Starter dieser Klasse war. Im Männerbereich wurden die Startklassen zusammengelegt. Hier setzte sich  im Diskus- und Speerwerfen N. Paschold gegen seine Konkurrenten P. Bergner und A.Tjarks, BSG Wiki Wilhelmshaven, mit 27,58m bzw18,81m durch. Das Kugelstoßen gewann Paschold vor A. Tjarks mit 7,89m.

Veranstaltungen - 09.06.2016
Erste Fachtagung zur Inklusion im Sport



LSB Thüringen will Menschen über Beeinträchtigungen hinweg verbinden
Am 26. März 2009 trat das internationale Übereinkommen der UN-Generalversammlung zum Schutz der Rechte von Menschen mit Behinderung als deutsches Bundesgesetz in Kraft. Der Sport besitzt als Medium die Möglichkeit, Menschen über Beeinträchtigungen hinweg zu verbinden und Inklusion zu betreiben.
Der Landessportbund Thüringen als Dach des organsierten Sports hat zum 9. Landessporttag im November 2015 eine Grundsatzerklärung „Inklusion im Thüringer Sport" verabschiedet. Ein erster Meilenstein fand am 4. Juni mit der Fachtagung „Inklusion im Sport" in der Landessportschule Bad Blankenburg statt. Den rund 35 Anwesenden aus Vereinen, Sportfachverbänden, Kreis- und Stadtsportbünden, Wissenschaft und Politik bot sich die Möglichkeit des fachlichen Austausches und der Weiterbildung.
Rolf Beilschmidt, Hauptgeschäftsführer des LSB Thüringen, und Michael Linß, Präsident des Thüringer Behinderten und Rehabilitationssportverbandes (TBRSV), eröffneten die gemeinsame Veranstaltung des LSB und der Behindertensportfachverbände. Beilschmidt machte in seiner Rede nochmals deutlich, dass der organsierte Sport am Beginn eines langen Prozesses steht und alle Beteiligten gemeinsam wirken müssen. Besonders erfreulich war die Teilnahme von Joachim Leibiger in seiner Funktion als Beauftragter für Menschen mit Behinderung der Thüringer Landesregierung. Der sehbehinderte Leibiger sagte in seinem Grußwort: „Inklusion und Sport passt zusammen wie das Tandem fahren“. Er selbst war die Anreise von Weimar nach Bad Blankenburg ganz sportlich mit dem Tandem angetreten.
Christiane Bernuth, Präsidiumsmitglied der Deutschen Soccer Liga, schloss mit ihrem Impulsreferat an die Vorredner an und machte deutlich, dass Inklusion neben materiellen und finanziellen Ressourcen auch eine persönlich Einstellung eines Jeden benötigt. Die Teilnehmenden hatten dann in zwei Workshop-Phasen noch die Möglichkeit des Austausches und dabei sportpraktische Inhalte, wie „Kleine Spiele im Rollstuhl“, selbst auszuprobieren. Der Landessportbund hofft, dass die anwesenden Vertreter zukünftig als Multiplikatoren fungieren und ihre positiven Erfahrungen aus der Fachtagung mit in den Sport hineintragen.

Leichtathtletik - 06.06.2016
Blindenlaufstaffel Eichsfeld



Aktiv sein, das ist kein Fremdwort für die Blindenlaufstaffel Eichsfeld, der Matthias Pollok, Herbert Rhode, Petra Paschel, Hans- Reinhard Hupe, Silvia Georgi und Bärbel Dick (Gastläuferin aus Eschwege) und deren Begleitläufer angehören. Der Vorsitzende des Blinden- und Sehbehindertenverbandes im Eichsfeld blickt zufrieden auf seine laufenden Vereinsmitglieder die, am Donnerstag zur Blindenlaufstaffel formiert, den Verein beim Benefizlauf in Heiligenstadt vertraten. Ja, es gehört schon eine Portion Mut dazu sich „blind“ einem Begleitläufer anzuvertrauen und sich in das sportliche Event eines Wettkampfes zu mischen. Doch Herr Lindemann weiß seine Mannschaft im LAC Eichsfeld/ Abt. Blindenlaufschule, in fachkundigen Händen. „Jeder Läufer läuft für eine krankes Kind.“ Das sich der Einsatz hierfür lohnt, erklärt sich von selbst. Kleine, Große, Läufer mit und ohne Handicap starteten und kämpften beim Benefizlauf mit und füreinander für diesen guten Zweck und um den begehrten Pokal. Die Stimmung war großartig. Die Organisatoren, die Stadt und die TLZ, hatten alles liebevoll vorbereitet, für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Der Moderator führte souverän durch die Veranstaltung und Petrus hatte Einsehen mit den Heilgenstädtern, sodass die Regenschleusen verschlossen blieben. Zahlreiche Menschen am Rande der Laufstrecke feuerten die Läufer an und das war auch nötig, denn die in der Staffel zu laufende Kurzstrecke über 5 x 750 m hatte es in sich, das heißt vom Startschuss bis zum Ziel – Tempo. Das hält nur durch, wer trainiert hat. Honoriert wurde das läuferische Engagement durch eine Einladung des Blindenverbandes in das HDH, wo Gastwirt Franz Nachtwey und sein Team die Blindenlaufstaffel auf herzlichste empfing und bewirtete. Die Gastläuferin wurde bei ihrem ersten Besuch in dieser Gaststätte mit der sprechenden Speisekarte überrascht, sodass sie trotz ihrer Blindheit selbstständig ihr Gericht auswählen konnte. Nach der schmackhaften Stärkung blieb noch Zeit und Gelegenheit in gemütlicher Runde zur konstruktiven Ideensammlung mit dem visionären Konstrukt eines landesweiten Netzwerkes von Lauftreffs bzw. Laufschulen in denen blinde, sehbehinderte und sehende Läufer gemeinsam trainieren können.
 

Leichtathtletik - 03.06.2016
Abendsportfestserie "Erfurt INCLUSIVE" 2016 startete mit Traumresultat


 
Die Münchnerin Handicap-Leichtathletin Birgit Kober sorgte beim ersten der 3 Meetings der Abendsportfestserie "ERFURT INCLUSIVE" für die Traumweite von 10,59m im Kugelstoßen der Startklasse F36.
Damit setzte sie sich an die Spitze der Weltrangliste und kämpfte sich bis auf 5 cm an den Weltrekord der Chinesin Wu (10,64/ aufgestellt bei den Paralympics 2012 in London) heran.
Die für den TSV Bayer 04 Leverkusen startende Athletin freute sich über die guten Leistungen: "Ich freue mich, nach Erfurt gekommen zu sein und meine EM-Generalprobe so erfolgreich absolviert zu haben". Diese Leistung gibt ihr genügend Selbstvertrauen für die Europameisterschaften im italienischen Grosseto vom 10. bis 16. Juni 2016.
Isabelle Foerder vom ausrichtenden Handicap Sports Club Erfurt e.V. stellte erneut 2 Saisonbestleistungen auf. Über 100m verbesserte sie sich auf 14,83 sec. und über 400m auf 1:15,05. Angesichts des geballten Wettkampfkalenders der letzten Wochen, unter anderem in der Olympiastadt Rio und am vergangenen Wochenende in der Schweiz, darf man gespannt auf die weiter Leistungsentwicklung nach einer kurzen Erholungsphase bleiben. Ganz besonders erfreulich ist die 100m-Zeit des HSC-Rennrollstuhlfahrers Max Heilek, der sich mit 23,31 sec. auf Platz 8 der aktuellen Weltrangliste einrangieren konnte. In diesem Jahr lag sein Fokus ganz klar auf der erfolgreichen Ablegung der Abiturprüfungen.
 
Die nächsten "ERFURT INCLUSIVE" Abendsportfeste finden am 6. und 20. Juni 2016 statt. Kontakt/ Anmeldung: Marion.Peters66@googlemail.com
 
Marion Peters
 

Leichtathtletik - 02.06.2016
9. Wurf mit Handicap in der Luthterstadt Wittenberg

                         

Am 28. Mai fand bei guten äußerlichen Bedingungen der traditionelle Werfertag an der Elbe statt. Wie in den vergangenen Jahren war auch diesmal ein hochkarätiges Starterfeld angetreten. Unter anderen waren mit Marianne Buggenhagen, Martina Willing, Uli Iser, Nils Paschold und Tino Philipp die ganz Großen der deutschen Behindertenwurfszene mit dabei. Insgesamt waren 17 Wettkämpfer angereist.
Vom SV 1883 Schwarza waren neben den genannten Nils und Tino auch Patrick Bergner und Michael Sandmann dabei. Nils und Patrick, die in der gleichen Handicap Klasse starten, belegten die Plätze 1 und 2 im Diskus- und Speerwerfen. Nils gewann das Diskuswerfen mit 28,88m was bei den Rolliwerfen die Tagesbestweite war. Ebenfalls 1. wurde er im Kugelstoßen. Auch  der amtierende deutsche Seniorenmeister Tino Philipp erreichte mit dem Diskus 34,00m, Saisonbestleistung. Er gewann auch den Standweitsprung und das Kugelstoßen seiner Startklasse. Michael sicherte sich den 1. Platz in allen 3 Wurfdisziplinen seiner Startklasse.
Bereits eine Woche zuvor startete Nils mit 27,50m im Diskuswerfen und 8,07m im Kugelstoßen bei den Werfertagen in Halle.Er belegte jeweils den 1. Platz.
                                                              
 

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Ab sofort fungiert Frau Bastienne Oehme im TBRSV e.V. als nationale und internationale Klassifiziererrin im Bogensport. Bei Anfragen und Bedarf kann über die Geschäftstelle/den Sportkoordinator des TBRSV e.V. der Kontakt hergestellt werden.

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