News

Glückwünsche

Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.
(Blaise Pascal)


Wir gratulieren allen, die im Mai Geburtstag haben und wünschen alles Gute für das neue Lebensjahr.

TBRSV e.V. - 27.04.2017
Neue Jahresbroschüre

Jahresbroschüre_TBRSV_2017_(2).pdf

pdf, 5.8M, 04/27/17, 38 downloads

Leichtathletik - 24.05.2017
Para Leichtathletik: Paralympicssieger bei DM in Erfurt am Start


 
Rund 150 Aktive aus 67 Vereinen werden am kommenden Wochenende, 27. und 28. Mai 2017, bei den Deutschen Meisterschaften der Para-Leichtathleten in Erfurt an den Start gehen. Dabei kämpfen auf der Sportplatzanlage "Essener Straße“ an der Riethsporthalle amtierende Paralympicssieger wie Birgit Kober, Sebastian Dietz, Niko Kappel oder Daniel Scheil ebenso um persönliche Bestleistungen wie hoffnungsvolle Nachwuchstalente.
 
Zusätzlich geht’s natürlich um die begehrten Meistertitel und auch um die Qualifikation für die Weltmeisterschaften, die vom 14. bis 23. Juli 2017 im Londoner Olympiastadion stattfinden werden. Die Wettkämpfe finden am Samstag zwischen 10 und 18.30 Uhr sowie am Sonntag zwischen 9 und 12.30 Uhr statt. Insgesamt stehen in den verschiedenen Disziplinen und Klassen über 400 Starts auf dem Programm. Der Eintritt ist frei. Damit ist Thüringens Landeshauptstadt in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal Ausrichter von Leichtathletik-Meisterschaften im Behindertensport: Im Februar haben bereits die Deutschen Hallenmeisterschaften in Erfurt stattgefunden. "Es sollten zudem zwei Deutsche Leichtatletikmeisterschaften in einer Stadt und in einem Stadion sein, denn die DLV-Meisterschaften starten am 8.Juli", so die Veranstaltungsleiterin Marion Peters. "Unsere DM wäre quasi die Feuertaufe der Leichtathletik für das umgebaute Steigerwaldstadion und die sanierte Kunststoffbahn gewesen, doch leider war diese durch die Baumaßnahmen so zerschlissen, dass man sich im Mai kurzentschlossen  für die Entfernung und einen kompletten Neuaufbau entschied" so Peters, die mit ihrem Team einen Umzug der ganz besonderen Art zu bewältigen hat. Am Freitag rollt ein großer LKW an und bringt das komplette Leichtathletikequipment einschließlich Hochsprunganlage aus dem Steigerwaldstadion im Süden der Stadt zur C-Anlage im Erfurter Norden:  für uns alle aufregend und herausfordernd…". Erfreulich ist, dass die Wetterprognosen sonnig sind. Quelle: Kevin Müller/ DBS

Rollstuhlbasketball - 26.05.2017
Vierte Auflage des Jenaer Juroba Cups



Land unter in Jena! Am Abend vor dem Jenaer Juroba Cup wurde die Region rund um die Saalestadt von unwetterartigen Regen- und Hagelfällen heimgesucht und zahlreiche Straßen standen unter Wasser. Doch zum Glück erlitt die vierte Ausgabe des Jugend-Rollstuhlbasketball-Turnier keinen Schiffbruch und die Organisatoren konnten am folgenden Tag alle gemeldeten Teilnehmer bei strahlendem Sonnenschein begrüßen. Außer dem Nachwuchs der Jena Caputs gingen Teilnehmer aus Köln und dem thüringischen Elxleben an den Start.
Bei den Minis wurden zwei Teams gebildet: ein Jenaer Team mit dem Namen
"14 Fäuste für ein Halleluja" sowie ein Mix-Team aus Elxleben und Jena, die als "Die teuflischen Teufel" aufs Spielfeld fuhren. In insgesamt drei Partien sollte der Sieger ermittelt werden und es blieb bis zum Ende spannend. Das erste Spiel begannen die "Teufel" furios und konnten sich absetzen. Nach der Pause sank aber die Trefferquote und die "Fäuste" konnten das Spiel noch drehen, wobei ausgerechnet das Geburtstagskind Kay Seiler den Siegtreffer zum 16:14 erzielte. In die anderen beiden Partien starteten die "Fäuste" besser, doch nun unternahmen die "Teufel" jeweils eine Aufholjagd. Der Ausgleich gelang in beiden Spielen, doch zu einem Sieg sollte es nicht mehr reichen, wodurch die "Fäuste" in der Endabrechnung vor den "Teufeln" lagen.
Bei den Junioren starteten drei Teams: Das "Jenaer Inferno", die "Thuringia Bulls" aus Elxleben sowie die Black Devils", eine Spielgemeinschaft aus Jena und Köln. Gespielt wurde im Modus "Jeder gegen Jeden" mit jeweils einem Hin- und einem Rückspiel, so dass jedes Team vier Partien absolvierte.
Es war ein ausgeglichenes Turnier und erst das letzte Spiel entschied über die endgültigen Platzierungen. Lange hielt das "Inferno" gegen die "Black Devils" mit, doch musste es sich in der Endphase noch deutlich geschlagen geben. So setzten sich am Ende die "Black Devils" mit 3:1-Siegen vor den "Thuringia Bulls" (2:2) und dem "Jenaer Inferno" (1:3) durch.
"Es war ein spannendes Turnier, bei dem sich die Teilnehmer auch über die Vereinsgrenzen hinaus gut verstanden haben. Wir freuen uns, dass wir mit Elxleben erstmals ein komplettes Juniors-Team aus der näheren Umgebung am Start hatten und hoffen, dass sich dadurch der  Juroba Cup im Osten weiter etablieren wird", zog Juniors-Trainer Uwe Bartmann eine positive Bilanz des Turniers.
Neben dem Basketball hatten die Teilnehmer in der Mittagspause die Möglichkeit, mit Boccia eine weitere Sportart auszuprobieren. Der Dank gilt an dieser Stelle den Boccia-Fachleuten der SG Einheit Arnstadt, die sich die Mühe machten, die Regeln zu erklären und die ersten Spielversuche unterstützend begleiteten. Die Resonanz war durchweg positiv und vielleicht war dies ein erster Schritt, um diese Sportart auch im Jenaer Training einzubinden.
Ein Dank geht an dieser Stelle ebenfalls an die Volksbank Gera-Jena-Rudolstadt, die den Jenaer Juroba Cup seit Jahren nicht nur finanziell, sondern dieses Mal mit ihren Auszubildenden auch personell unterstützte. Die Auszubildenden, die sich freiwillig als Helfer meldeten, sorgten am Anschreibetisch und beim Catering dafür, dass das Turnier reibungslos verlief und keine Wünsche offen blieben. Auch Ihnen gebührt im Namen der Jena Caputs ein herzliches Dankeschön!

Die Ergebnisse im Überblick:
Minibasketball:
14 Fäuste für ein Halleluja - Die Teuflischen Teufel        16:14      /  12:12  / 8:8

Junior-Basketball:
Jenaer Inferno - Black Devils                    13:18   /   14:24
Jenaer Inferno - Thuringia Bulls                 18:10   /   16:25
Black Devils - Thuringia Bulls                    18:8    /   21:26

Bosseln - 09.11.2016
Ausschreibung Europameisterschaft 2018

Ausschreibung_einzeln.pdf

pdf, 919.9K, 11/09/16, 337 downloads

Ausschreibung_einzeln_englisch.pdf

pdf, 909.7K, 11/09/16, 230 downloads

Sportangebote - 05.04.2017
Aktueller Sportkalender 2017

SPORTKALENDER_TBRSV__2017.pdf

pdf, 81.8K, 04/05/17, 157 downloads

Leichtathletik - 05.04.2017
Ausschreibung DM

Der Meldeschluss wurde bis
zum 07.05.2017 verlängert!

Ausschreibung_DM_LA_2017.pdf

pdf, 218.2K, 04/05/17, 113 downloads

Meldeformular_DM_LA_2017.pdf

pdf, 36.1K, 04/05/17, 61 downloads

Vollmacht_außerordentliche_Versammlung.pdf

pdf, 28.3K, 04/05/17, 55 downloads

Judo - 02.05.2017
Ausschreibung LM

4.TBRSV_LM_G-Judo_2017.doc

doc, 38.5K, 05/03/17, 28 downloads

Nam.Meldung_G-Judo_2017.doc

doc, 48.5K, 05/03/17, 24 downloads

Aus- und Fortbildung - 27.04.2017
Neues Formular G1, G2 und Ausbildngsordnung

Formblatt_G1_Anmeldung_neu.pdf

pdf, 25.2K, 04/27/17, 99 downloads

Formblatt_G2_neu.pdf

pdf, 260.3K, 04/27/17, 76 downloads

Ausbildungsordnung_Stand_05.04.17.pdf

pdf, 188.9K, 04/27/17, 73 downloads

Anerkennungsverfahren - 03.05.2017
Neues Formular VL

Antrag_auf_Rezertifizierung_Stand_April_17.pdf

pdf, 195.2K, 05/03/17, 43 downloads

Landessportbund Thüringen - 25.04.2017
Inklusionspreis – Mitmachen lohnt sich

Der Landessportbund Thüringen (LSB) stiftet gemeinsam mit dem Beauftragten für Menschen mit Behinderung des Freistaates Thüringen, Joachim Leibiger, sowie den beiden Behinderten-Sportfachverbänden dem Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband und Special Olympics Thüringen  erstmals einen Inklusionspreis im Thüringer Sport. Die Schirmherrschaft dafür hat Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow übernommen.
Die Veranstalter möchten Aktivitäten zur Umsetzung von Inklusion in Thüringer Sportvereinen fördern, die zwischen dem 1. Januar 2016 und dem 15. Juli 2017 ausgeführt wurden. Die drei besten Bewerbungen werden mit insgesamt 6.000 Euro prämiert. Bewerben können sich gemeinnützige Sportvereine, Sportfachverbände sowie Kreis- und Stadtsportbünde, die dem LSB Thüringen angeschlossen sind und sich mit einer konkreten Umsetzung zur gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung in ihrem Vereinsleben einsetzen. Dabei sind gegründete Initiativen, gebildete Netzwerke oder entwickelte Lösungen für Probleme vorstellbar.
Eine Bewerbung kann in folgenden Kategorien erfolgen:
•    Inklusive Sportangebote für Menschen mit und ohne Behinderung (z.B. AG Inklusion, Sitzvolleyballgruppe, gemeinsame Übungsstunden, Sportfeste)
•    Maßnahmen zur Sensibilisierung für die Thematik Inklusion (z.B. Forum, Info-Abende, Fortbildungen)
•    Kooperationen mit Einrichtungen der Behindertenhilfe und Vereinen und Verbänden der Selbsthilfe vor Ort (z.B. gemeinsame Sportfeste, gemeinsames Vereinsleben, Wettkämpfe)
•    Teilhabe von Menschen mit Behinderung in der Gremien- und Vereinsarbeit (z.B. barrierefreie Homepage, Behindertenbeauftragter im Vorstand, Dolmetscher- und Assistenzangebote bei Gremientagungen, Beseitigung von Barrieren in Gebäuden oder im Internet)
 
Die Entscheidung über die besten Bewerbungen trifft eine Fachjury, bestehend aus dem Behindertenbeauftragten und Vertretern des LSB Thüringen und der Verbände. Anmeldeschluss ist der 15. Juli 2017
 
 

Auschreibung_Inklusionspreis_27.03_17_barrierefrei.pdf

pdf, 192.7K, 04/27/17, 67 downloads

Bewerbungsformular.pdf

pdf, 44.8K, 04/27/17, 29 downloads

Bewerbungsformular_barrierefrei.pdf

pdf, 31.2K, 04/27/17, 28 downloads

FB_Inklusionspreis_2017_Internet.pdf

pdf, 1.7M, 04/27/17, 28 downloads

LSB_vergibt_erstmals_einen_Inklusionspreis.pdf

pdf, 212.8K, 04/27/17, 33 downloads

Tischtennis - 15.05.2017
Ausschreibung Sponeta-Cup-2017

Ausschreibung-Sponeta-Cup-2017.pdf

pdf, 193.1K, 05/15/17, 11 downloads

Breitensport - 23.05.2017
Gemeinsam zu sportlichen Erfolgen

BRSG Kyffhäuser e.V. veranstaltet den 8. Turntest mit Kindern des Kindergartens „Käthe-Kollwitz“ und des FÖZ „Johann Heinrich Pestalozzi“



Sportliche Erfolge sind nicht nur Pokale und Medaillen, sondern auch die individuelle Verbesserung, der Ehrgeiz und die Freude, die der Sport mit sich bringt. Auch dieses Jahr lud die BRSG in Kooperation mit der Barmer-Ersatzkasse  Kinder zwischen vier und zehn Jahren dazu ein, in der Turnhalle des FÖZ „Johann Heinrich Pestalozzi“, neue sportliche Erfahrungen und Erfolge gemeinsam mit Eltern, Übungsleitern, Erziehern sowie Lehrern zu erleben. Die Vorfreude am Turntest-Tag war den Kindern anzumerken, da die ersten Teilnehmer schon weit vor dem Beginn der Veranstaltung aufgeregt vor der Turnhalle warteten. Bereits Wochen vor diesem Tag hatten sich die Kinder des Kindergartens gemeinsam mit ihren Erzieherinnen Silvia Kühn und Anne Kawaletz und die Kinder des FÖZ mit ihren Lehrerinnen Frau Franke, Frau Kramer, Frau Schubert und Frau Remele auf diesen Test vorbereitet, um die verschiedenen Übungen so gut wie möglich zu meistern. Ins Leben gerufen wurde der Turntest-Tag vor allem, um die Kinder zu motivieren, sich für Sport zu begeistern und somit auch die Grundlage für eine nachhaltige Bewegungsförderung zu schaffen. Mit Hilfe des Turntests kann nicht nur Letzteres gewährleistet werden, den Eltern wird außerdem aufgezeigt, was ihre Kinder bereits können oder was noch geübt und gefördert werden sollte.
Nach einer kurzen Begrüßung und einer gemeinsamen Erwärmung mit Anne Kawaletz, sollten nun die sieben Übungen des Turntests gemeinsam mit Hilfe zahlreicher Helfer durchgeführt werden. Zu den Aufgaben des Turntests gehörten der Einbeinstand, das seitliche Hin- und Herspringen, das Balancieren rückwärts auf der Schwebekante, Liegestütze, Rumpfbeugen, Standweitsprung sowie der Sechs-Minuten-Lauf für Kinder ab sieben Jahren. Durch diese Übungen werden alle konditionellen Fähigkeiten geschult, angefangen bei Koordination über Balance, Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und auch Beweglichkeit. Außerdem wird die Entspannungsfähigkeit, mit Hilfe vorgegebener Pausen und Auszeiten gefördert. Die Eltern hatten die Möglichkeit ihre Kinder in Aktion zu erleben, zu unterstützen und konnten sich selbst überzeugen, wie fleißig sie sich vorbereitet hatten. Nach etwa einer Stunde vollbrachter sportlicher Höchstleistungen konnten nun endlich, in der Zeit der Auswertung, die aufgebrauchten Energievorräte bei Würstchen und gesunden Getränken aufgetankt werden, die durch Isolde und Dieter Grabe bereitgestellt wurden.
Nach der Stärkung hatten alle Kinder noch einmal die Möglichkeit, sich auf der Hüpfburg, des  Kreisjugendringss auszutoben.
Die abschließende Siegerehrung hielt für alle aktiven Sportler sowohl eine Urkunde als auch ein schönes Teilnehmer- Sportshirt bereit.
Unser besonderer Dank gilt  den zahlreichen Helfern des Kindergartens, des Förderzentrums, den Übungsleitern, der BARMER sowie den Eltern, die ihren Kinder durch ihr Kommen diesen schönen Vormittag ermöglichten.
Ulrike Kawaletz

Rollstuhlfechten - 23.05.2017
Fechter vom PSV Weimar erfolgreich

Stadtskanaal.pdf

pdf, 1.5M, 05/23/17, 19 downloads

Rollstuhlfechten - 19.05.2017
Herzlichen Glückwunsch an Julius Haupt und den PSV Weimar

Gold-bronzener Saisonauftakt der Nachwuchsfechter
Rollstuhlfechten U17/U23-Jugend - Weltcup in Stadskanaal (NED)



Das deutsche Team: vorne die Athleten Nils Neumann, Julius Haupt, Felix Schrader, hinten links harut Khachatryan - Foto: Heiko Schrader
(iz) Mit einer Gold-, und zwei Bronzemedaillen kann sich das Ergebnis beim ersten Jugend-Weltcup im niederländischen Stadskanaal sehen lassen. Insgesamt gingen mit Julius Haupt (PSV Weimar), Felix Schrader (SV 1845 Esslingen) und Nils Neumann (TSG Reutlingen) drei junge deutsche Athleten mit Florett und Degen auf die Planche. Haupt und Neumann starteten sowohl beim U17 (and under) WC, als auch beim U23 WC. Der erst dreizehnjährige Schrader war zweitjüngster Teilnehmer und trat nur in der Altersklasse U17 an. 
Für Newcomer Julius Haupt läuft es bei seinem ersten Auftreten im internationalen Turniergeschehen richtig gut. Mit nur einer Niederlage in der Qualifikation startet Haupt an zwei gesetzt in die Direktausscheidung. Nach deutlichen Siegen im Viertel- und Halbfinale gegen Valentin Krassikov (RUS) und Sean (HGK) muss er im Finale gegen van Achterberg (NL) alle Register ziehen. Am Ende setzt Haupt den Siegtreffer zum 15:13 und gewinnt Gold. Van Achterberg hatte zuvor im Viertelfinale Neumann mit 15:1 nahezu deklassiert und verwies im Halbfinale Schrader nach einem 15:8 - Sieg auf den Bronzerang. 
Für den Degenwettbewerb der U17 zeigt sich van Achterberg besonders motiviert und gewinnt souverän Gold. Im Halbfinale revanchiert sich van Achterberg bei Haupt für die Niederlage, der Weimarer ist mit Bronze aber dennoch hoch zufrieden. Schrader, der im deutsch-deutschen Viertelfinale den Kürzeren zieht, wird fünfter. Nils Neumann belegt Rang 10. 
„Die Teilnehmer im Wettbewerb 23 und jünger sind auf einem excellenten Niveau …“ resümiert Harut Khachtryan, der die Jugendnationalmannschaft vor Ort betreut. „… und das sieht man auch an den deutschen Ergebnissen.“ Haupt und Neumann haben sich mit dem Degen souverän für die Direktausscheidung des U23-WC qualifiziert. Im Achtelfinale ist dann allerdings Schluss: die Franzosen Chalot und Giorgi beenden die Erfolgskurve und verweisen Neumann und Haupt auf die Plätze 11 und 12.  
Im Florett läuft es nicht viel besser. Florettspezialist Haupt kann sich immerhin bis ins Viertelfinale vorkämpfen und platziert sich als sechster immerhin unter den TOP 8., Neumann wird neunter. 
„Ich sehe deutliche Entwicklungen und setze große Hoffnung auf das junge Team“ zeigt sich Cheftrainer Alexander Bondar beeindruckt und blickt positiv auf die im Juli anstehenden Weltmeisterschaften. „In Warschau wird neben diesen drei Nachwuchstalenten in der U23 Maurice Schmidt das Team verstärken.“



U17 Mixed Foil

Place    Name    Country
1    HAUPT, Julilus    GER
2    VAN ACHTERBERG, Elke Lale    TUR
3T    SEAN, Glass    HKG
3T    SCHRADER, Felix    GER
5    KRASSIKOV, Dmitry    EST
6    GASZYK, Adam    POL
7    KRASSIKOV, Valentin    EST
8    NEUMANN, Nils    GER



World Cup Stadskanaal
U17 Mixed Epee

Place   Name            Country
1    VAN ACHTERBERG, Elke Lale    TUR
2    GIORGI, Enzo    FRA
3T    HAUPT, Julilus    GER
3T    KRASSIKOV, Valentin    EST
5    SCHRADER, Felix    GER
6    GASZYK, Adam    POL
7    BRUNATI, Sofia    ITA
8    KRASSIKOV, Dmitry    EST
9    BERTOCCHINI, Luca    ITA
10    NEUMANN, Nils    GER
 

Leichtathletik - 165.05.2017
Generalprobe misslungen


Im letzten Wettkampf vor den Deutschen Meisterschaften der behinderten Leichtathleten war das Erfurter Kaufland-Sportdach Ziel von Daniel Storch vom TSV Zeulenroda. 222 Starter, vor allem Kinder und Jugendliche, stellten sich bei sonnigem Wetter den Kampfrichtern. Die beiden am stärksten besetzten Altersklassen waren die M11 und W11 mit 19 bzw. 18 Teilnehmern. Daniels Kugelstoßriege aus Jung und Alt, männlich und weiblich, absolvierte innerhalb von 50 Minuten den Wettkampf. Daniel begann mit 9,74m. Es folgten zwei weitere Stöße deutlich unter 10m, ehe im vierten Versuch seine Siegerweite von 10,32m vermessen werden konnte. Er kann deutlich mehr. Weitaus erfreulicher war die Tatsache, dass es dem ASV Erfurt seit zahlreichen Jahren immer wieder gelingt, Kinder im Alter unter sieben Jahre für die Leichtathletik zu begeistern. Insgesamt 15 Jungen und Mädchen dieser Altersklasse gingen an den Start und absolvierten sehr freudbetont Stabweitsprung (siehe Foto) mit einer Bestweite von 2,09m, Tennisballwurf (Bestweite 9,70m) und 50m Hürden über Blöcke (Bestzeit 11,07s). Wenn nur ein Teil dieser Kinder die nächsten 25 Jahre bei der Leichtathletik bleibt, brauchen wir uns eigentlich keine Sorgen um die olympische Kernsportart zu machen.
Bericht: Ressel    
 

Leichtathletik - 15.05.2017
Wurf mit Handicap

                                           

Zum Auftakt der diesjährigen Freiluftsaison trafen sich die deutschen Rolliwerfer und einige anderweilig behinderte Leichtathleten in Wittenberg. Die Sportler wurden alle in ihren jeweiligen Start- und Altersklassen gewertet, so das es viele erstplatzierte Teilnehmer gab. Natürlich waren auch die Thüringer Athleten vom SV 1883 Schwarza e.V. mit 4 Sportlern vertreten. Bei trockenen Bedingungen und Temperaturen um 20 Grad konnten viele schon mit guten Weiten überzeugen.
Beim Kugelstoßen erreichte Altmeister Uli Iser vom ABSV Halle mit 9,28m die größte Tagesweite gefolgt von Nils Paschold, der mit 7,94m die 8m Marke nur knapp verfehlte. Michael Sandmann konnte mit 5,52m seinen derzeitigen Trainingsstand bestätigen wie auch Tino Philipp mit 8,68m.
Beim Diskuswerfen überraschte Patrick Bergner mit 22,22m, der  seine persönliche Bestleistung um 18cm steigern konnte. Michael Sandmann gewann mit 13,34m ebenso wie Tino Philipp mit 31,26m seine Startklasse. Bei beiden ist noch Luft nach oben bis zur deutschen Meisterschaft. Nils Paschold steigerte sich mit 27,90m gegenüber dem Trainingsstand aber auch hier muß 28m Marke das Ziel der Trainingsarbeit sein.
Am Speerwerfen nahmen 14 Sportler und Sportlerinnen teil. Hier erreichten die Schwarzaer Weiten von 11,74m M. Sandmann und 18,17m N. Paschold. Auch hier erreichte Patrick Bergner eine persönliche Bestweite von 17,74m. Er verbesserte sich um 2,07m. All diese Weiten spiegeln den derzeitigen Trainingsstand wieder.
Abschließend erreichte T. Philipp bei Weitsprung aus dem Stand 2,43m, was nur 3cm unter seiner persönliche Bestweite lag.

Jugenländercup 2017 - 10.05.2017
Nachwuchssport

Unter diesem Motto steht seit vielen Jahren der größte Nachwuchswettkampf im deutschen Behindertensport. Es ist ein Vergleichswettkampf der Bundesländer.  Leider in diesem Jahr aus Kapazitätsgründen  nur mit den Sportarten Leichtathletik und Schwimmen. Aus diesem Grund  waren diesmal aus Thüringen nur die Leichtathleten am Start, weil Thüringen seit vielen Jahren leider keine aktiven Schwimmer mehr hat. Unsere Sportler kamen aus 2 Schulen, der „Schule am Andreasried“ und der Evangelischen Grundschule Erfurt. Alle Sportler sind Mitglied des Handicap Sportsclub Erfurt.



Völlig erwartungsvoll trafen sich alle am Donnerstag früh und freuten sich auf die Ereignisse, die da so kommen sollten. Wir fuhren aufgrund der hohen Kosten  für unsere kleine Truppe diesmal nicht mit dem Bus, sondern mit dem Zug. Dass das Abenteuer „Wir lernen den Norden kennen“ deshalb aber schon viel früher begann als gedacht, wussten nicht mal die mitfahrenden Betreuer.
In Berlin angekommen, war nämlich der Anschluss-IC-Bus weg und so musste die Fahrt nach Rostock neu geplant werden. Höhepunkt war die 2 1/2stündige Fahrt mit der Regionalbahn mit Halt an jedem noch so kleinen Bahnhof und zusätzliches umsteigen mit unserer Gruppe, welches immer mit Aufregung verbunden ist. Schließlich muss auch alles Gepäck mit sein und zügig der neue Zug erreicht werden. Mit 3 Std Verspätung und trotzdem noch genug guter Laune waren wir dann endlich im Sporthotel Rostock, wo wir vom Veranstalter auch schon erwartet wurden.
Das Hotel wurde während der Eröffnungsfeier zum paralympischen Dorf erklärt und zum Abschluss wurde die offizielle  Flamme entzündet. Dazwischen lag ein Zeitraum für kurze Worte und einem Trommelfeuerwerk, an welchem auch die Teilnehmer ihren Anteil hatten. 

Am Freitagvormittag war Training angesagt, welches aufgrund der Witterung in der Halle stattfand. Am Nachmittag ging es dann zum Jugendschiff „Likedeeler“, welches auch als maritimes Schullandheim genutzt werden kann. Kurzfristig wurde dann noch bekannt, dass im Rostocker Überseehafen die „Aida diva“ zum Auslaufen bereit steht. Schnell und unkompliziert wurde mit dem Veranstalter geklärt, dass auch dieses Event noch mitgenommen werden kann. Die notwendigen Transporte dazu wurden mit dem Veranstalter  ganz zügig geklärt.  

Der Samstag stand dann ganz im Zeichen des Leichtathletik-Wettkampfes.
Pünktlich  09:00 Uhr ging es los. Die Aufregung war riesengroß und sie legte sich erst langsam nach dem ersten Start. Die Kleinen hatten einen Drei-, während die U16 und U18-Starter einen Vierkampf hatten.
Mohammad absolvierte erwartungsgemäß den besten Wettkampf aller Thüringer Starter, hatte aber auch sehr gute Konkurrenten und konnte somit in seiner Altersklasse einen sehr guten 3.Platz erringen. Jonas konnte seinen Titel vom Vorjahr leider nicht verteidigen, freute sich aber ebenso über seinen 3.Platz in der Gesamtwertung wie Anabell, welche das in ihrer Altersklasse schaffte.
Auch der jüngste im Team, Raul, erkämpfte sich einen 3. Platz.
Einen 3. Platz gab es auch in der Mannschaftswertung der U14/U12 mit  Anabell, Pia und Raul. Bei der Mannschaftswertung der U16/U18 erkämpften sich  Mohammad, Jonas und Phillip den 4. Platz.

Wie jedes Jahr ist der Abschlussabend am Samstag auch ein kleiner Höhepunkt, wo sich die Teilnehmer bei Musik und guter Laune noch mal richtig austoben können. Erstaunlich wie mobil dann manche auf einmal wieder sind, obwohl nach dem Wettkampf nach eigener Aussage gar nichts mehr ging.

Viele der hier startenden Schüler, komplettiert mit diesmal verhinderten Sportlern werden die Schule am Andreasried und das Bundeslanf Thüringen beim Bundesfinale „Jugend trainiert für Paralympics“ vom 17.-21.September in Berlin vertreten.

Allen Sportler- und BetreuerInnen hat es Riesenspaß gemacht und ich möchte mich bei allen Teilnehmern dafür bedanken, dass dieses Wochenende für alle Beteiligten ein sehr schönes Erlebnis war.

Carsten Weiss
Landesjugendwart
 

Leichtathletik - 10.05.2017
Mit einem Paukenschlag durch`s Ziel



Steffen Klitschka (T12) überzeugte mit seiner Laufleistung beim Goitzsche - Marathon in Bitterfeld.
Der Goitzsche – Marathon rund um die Goitzsche – Seen führt die Laufenthusiasten durch eine der schönsten Landschaften Mitteldeutschlands. Mitten im Teilnehmerfeld auch Steffen Klitschka mit seinem Guide Thorsten . Die durch Anstiege gespickte Marathonstrecke ist anspruchsvoll und setzt eine gute Vorbereitung voraus. Steffen Klitschka lief m...it einer starken Konkurrenz, er überquerte die Ziellinie nach 3:10:04 h. Super! Mit dieser Zeit wurde er gesamt Vierter, gerade mal 2 Sekunden nach dem 3. Platzierten bzw. 2. seiner Altersklasse, nur 41 Sekunden nach dem Altersklassensieger. Silber für Steffen Klitschka in der AK 50, Silber- Lohn für ein kontinuierliches Training, Lohn für eine tolle Wettkampfleistung. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg bei den Deutschen Meister am 28.05.2017 in Erfurt.
(Foto- Archiv der Blindenlaufschule Eichsfeld)

Leichtathletik - 09.05.2017
Mitteldeutsche Meisterschaften der behinderten Leichtathleten



Der VfB Halberstadt war am 6. Mai Ausrichter der offenen Mitteldeutschen Meisterschaften der behinderten Leichtathleten. An dieser Meisterschaften nahmen insgesamt zehn Vereine aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Thüringen teil. Für die rührigen Organisatoren war der Termin nicht optimal weil am gleichen Wochenende in Rostock der Jugendländercup des Deutschen Behindertensportverbandes stattfand und so ein Teil möglicher Wettkämpfer im Alter von zehn bis achtzehn Jahren nicht an den Start gehen konnte. Daniel Storch vom TSV Zeulenroda war so auch der einzige Teilnehmer aus Thüringen. Trotz nach wie vor geringer Trainingsintensität zeigte er einen recht guten Wettkampf. Bei kaltem und teilweise nassem Wetter siegte er mit einer Diskusweite von recht guten 29,28m und auch mit der Kugel wurde er Mitteldeutscher Meister mit einer mäßigen Weite von 10,79m.
Ressel
 

Kegeln - 09.05.2017
Gelungenes Jubiläumsturnier der Jenaer Blindenkegler

Zum 25. Internationalen Einladungsturnier für Blinde und Sehbehinderte waren in Jena 54 Sportler angetreten.


 
Quirliges Treiben herrschte am Wochenende (5./6. Mai) in Jena auf der Kegelbahnanlage an der Jahnstraße. Der SV Jena-Zwätzen hatte zu einem Jubiläum eingeladen, seinem 25. Internationalen Kegelturnier für Blinde und Sehbehinderte. 54 Teilnehmer, organisiert in neun Mannschaften aus acht Sportvereinen, kämpften um den von Jenas Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter gestifteten Pokal. Nachdem Abteilungsleiter Gert Zacher das Turnier eröffnet hatte, würdigten der Ehrenvorsitzende des SV Jena-Zwätzen, Klaus Rößler, und der Vorsitzende des Jenaer Keglervereins, Jörg Weiß, engagierte Sportler und Vereinsmitglieder. Die Teilnehmer freuten sich auch über die Beachtung ihres Turniers durch den lokalen Fernsehsender „Jena TV“.
Gestartet wurde in vier Wettkampfklassen: B1 (Blinde), B2 (hochgradig Sehgeschädigte), B3 (Sehgeschädigte) und B4 (Betreuer). Jeder Sportler hatte 100 Wurf ins volle Bild zu absolvieren, wobei die Kegler in den Kategorien B1 und B2 die Kugeln, die ihnen von Helfern zugereicht werden, aus dem Stand abgeben.
Beim Kampf um Pokale und Urkunden gab es folgende Sieger in der Einzelwertung:
Damen B1: Adelheid Rother vom CSV Siegmar 48 (449 Kegel),
      B2: Sabine Kemnitzer vom FSV Forst Borgsdorf (528 Kegel)
      B3: Marlies Bohnhardt von der SG Einheit Arnstadt (532 Kegel)
      B4: Sieglinde Schwarzer vom SV Jena-Zwätzen (595 Kegel)
Herren B1: Frank Grunert vom ESV Lok Chemnitz (467 Kegel)
      B2: Volker Bohnhardt von der SG Einheit Arnstadt (557 Kegel)
      B3: Roland Bartelt von der SG Rot-Weiß Neuenhagen (549 Kegel)
      B4: Uwe Henning von der SG Einheit Arnstadt (561 Kegel)
Die begehrte Trophäe des Oberbürgermeisters erhielt der Tagesbeste unter den Sehbehinderten: Volker Bohnhardt von der SG Einheit Arnstadt mit 613 Punkten.
In die Mannschaftswertung kamen die Ergebnisse von jeweils fünf Sportlern. Dabei erhalten die Kegler in den Kategorien B1 und B2 Zuschläge, während vom Ergebnis der mitspielenden Betreuer Abzüge vorgenommen werden. Hier gab es folgende Platzierungen:
1.Platz: ESV Lok Chemnitz 1 (2785 Punkte), 2.Platz: SG Einheit Arnstadt (2640 Punkte), 3.Platz: Magdeburger SV 90 (2627 Punkte). Der SV Jena-Zwätzen kam mit 2429 Punkten auf Rang fünf. Die Jenaer Sportler erzielten folgende Einzelergebnisse: HB1: Dieter Klopfleisch (430 Ke./4.Pl.), DB2: Karin Nosseck (469 Ke./6.Pl.), HB2: Manfred Voigt (351 Ke./7.Pl.), Matthias Lepkes (481 Ke./4.Pl.), HB3: Oliver Klopfleisch (437 Ke./8.Pl.), DB4: Sieglinde Schwarzer (595 Ke./1.Pl.,Tagesbeste unter den Betreuern), HB4: Wilfried Hübner (476 Ke./5.Pl.), HB4: Thomas Hanschke (367 Ke./8.Pl.).
Das gelungene Turnier klang mit einer gemütlichen Abendveranstaltung aus, bei der freundschaftliche Beziehungen zwischen den Sportlern gepflegt wurden.             (Sieglinde Schwarzer)
 

Leichtathletik - 08.05.2017
Gib niemals auf...


06.05.2017- Bad Salzungen
Zum Tag der Begegnung zwischen Nichtbehinderten und Behinderten, Kranken und Gesunden, welcher durch den Förderverein der Initiative „Gib niemals auf“ Bad Salzungen e.V. organisiert wurde (an dieser Stelle ein dickes Lob an die Organisatoren), waren auch die „BlindSchleichen“ der Laufschule für Blinde und Sehbehinderte geladen. Mit einem Info- und Aktionsstand präsentierten sie sich und ihre sportlichen Aktivitäten und versetzen so manch interessierten Bürger in Erstaunen. Wie kann ein Mensch ohne Augenlicht laufen. Welche Voraussetzung muss ein Guide mitbringen? Was für Hilfsmittel sind erforderlich... Viele Fragen wurden beantwortet und natürlich wurde das Laufen praktisch erprobt. Selbst blind laufen - mit Blindenbrille simuliert, war es möglich dies auszuprobieren. Auch ließen sich die BlindSchleichen von den sehenden Besuchern führen - eine wertvolle Erfahrung. Die einhellige Reaktionen derer die sich ausprobierten: Respekt vor den blinden Läufern und Respekt vor den Guides – als Tandem ist das Laufen möglich!
Gib niemals auf...

Tischtennis - 05.05.2017
Thüringer TT-Doppel holt Bronze

Am letzten Wochenende fanden die Deutschen Meisterschaften im TT der Körperbehinderten in Saarbrücken statt. Im Vorfeld trafen sich die Spieler des TBRSV zum gemeinsamen Training bzw. Vorbereitung in Erfurt, um die erste Teilnahme des Verbandes an einem nationalen TT-Ausscheid erfolgreich gestalten zu können. Nachdem u.a. auch ein passendes Doppel mit Vladimir Lerman (TTZ Sponeta) und Tino Althans (SV 1883 Schwarza) gefunden wurde, konnte es am 21.4. endlich losgehen. Gestartet wurde mit der offenen Einzelmeisterschaft, wo alle Behindertenklassen im einfachen KO-System gegeneinander spielten. Hier kamen alle Thüringer Sportler (Vladimir Lerman, Tino Althans, Laurenz Fehling und Wolfgang Zedler) leider nicht über die ersten Runden hinaus, so dass der Fokus auf der anschließenden Vorrunde zum Doppel-Wettkampf lag. Diese wurde nur vom Doppel Lerman / Althans erfolgreich als Gruppenzweite beendet, was den Einzug in die KO-Endrunde am nächsten Tag und somit Viertelfinale bedeutete. Der Samstag gestaltete sich dann zäh und nervenaufreibend, da zwischen den Einzelspielen der jeweiligen Wettkampfklassen lange Pausen und Wartezeiten lagen. Auch hier etablierten sich Vladimir Lerman und Tino Althans als Gruppenzweite, wobei Letzterer knapp den Staffelsieg gegen den späteren Vizemeister verpasste (2:3). Die folgenden Begegnungen im Achtelfinale gestalteten sich leider als unlösbare Aufgaben, so dass beide nicht mehr in die Titelkämpfe eingreifen konnten. Sportfreund Lerman verlor hier sein Entscheidungsspiel klar gegen Thomas Huppmann (BSV München), der damit seine Titelambition unterstrich und diese auch mit dem späteren Einzeltitel der WK 7 umsetzte. Somit konnten sich beide Spieler nun auf das Doppel-Viertelfinale konzentrieren. In diesem stand ihnen das eingespielte Doppel Klask / Markus (beide SV Seehausen, Sachsen-Anhalt) gegenüber, welche bereits mehrfach am nationalen Ausscheid teilgenommen hatten. Nach fulminantem Start und einer verdienten 2:0 - Führung unseres Doppels, stellte sich das gegnerische Doppel um und konnte so den Satzausgleich erzwingen. Im heißumkämpften Entscheidungssatz konnte sich kein Doppel richtig absetzen, so dass es in die Verlängerung gehen musste. Nach beiderseits vergebenen Matchbällen, bewiesen unsere Thüringer Sportler die bessere Nervenstärke, konnten den 5.Satz mit 14:12 für sich entscheiden und hatten somit Bronze sicher. Mit diesem Erfolg im Rücken, starteten beide im Halbfinale gegen das starke Doppel Urban / Wagner, wo sie allerdings über ein 1:3 nicht hinaus kamen. Dieses Doppel konnte dann auch das spannende Finale gegen das erfahrene und international spielende Duo Wollmert / Schmitt nach 5 Sätzen - ebenfalls in der Verlängerung - für sich entscheiden.

Somit war die erste Teilnahme unserer TT-Spieler ein großer Erfolg für den Thüringer Behindertensport, welcher nächstes Jahr um die ein oder andere Einzelmedaille ausgebaut werden soll!


Spieler:

Vladimir Lerman (TTZ Sponeta Erfurt)
Tino Althans (SV 1883 Schwarza)
Wolfgang Zedler (SV 1924 Münchenbernsdorf)
Laurenz Fehling (TTZ Sponeta Erfurt)

Wintersport - 05.05.2017
Sitzschlittenschnupperkurs

20170603_WSV_Oberhof_SitzschlittenSchnuppertrE.pdf

pdf, 2M, 05/11/17, 16 downloads

Bosseln - 02.05.2017
Die Meister im Bosseln kommen aus Arnstadt und vom Kyffhäuser


Die Thüringenmeisterschaft 2017 im Bosseln ist beendet. Alle 13 Mannschaften trafen sich zur vierten und letzten Spielrunde bei SV Pädagogik Hildburghausen im Süden des Landes. Auch der Vizepräsident des TBRSV, Herr Burkhard Knittel, verfolgte die Spiele und ehrte am Ende des Turniers Sieger und Platzierte.
Vor diesem Spieltag war noch nichts entschieden und so manche Mannschaft hoffte auf eine bessere Platzierung in der Gesamtwertung.
Bei den Frauen war es an der Tabellenspitze das gesamte Jahr über ein Zweikampf zwischen RSB Elxleben und SV Aerobic Arnstadt. Beide dominierten die Saison in Thüringen. Letztendlich entschieden die direkten Spiele gegeneinander. Die Arnstädterinnen gewannen dreimal und die Elxleberinnen einmal. Somit wurde SV Aerobic Arnstadt Thüringenmeister.
Die größte Überraschung bei den Damen ist wohl die Aufholjagd von SV Pädagogik Hildburghausen. Sie landeten am Ende auf dem dritten Platz. Zu Saisonbeginn konnten sie im Winter witterungsbedingt nicht am ersten Rundenspiel teilnehmen und so auch keine Punkte für die Gesamtwertung sammeln. Am letzten Spieltag machten sie den Sprung auf das Treppchen mit zwei Siegen und einem Unentschieden perfekt.
Bei den Männern konnten sich die Mannschaften vom Kyffhäuser, aus Arnstadt und aus Elxleben in der oberen Tabellenhälfte festsetzen. In der Endabrechnung holte dann doch deutlich mit nur zwei Niederlagen und drei Unentschieden von insgesamt 28 Spielen die BRSG Kyffhäuser I den Titel, gefolgt von der BRSG Kyffhäuser II und SV Aerobic Arnstadt. Damit ging der Titel zum sechsten Mal in Folge an eine Mannschaft vom Kyffhäuser.

Leichathletik - 02.05.2017
Hoch hinaus!



An den Berg lockte es am 30.04.2017 das Lauftandem Ulrike Wilhelm mit ihrem Guide Alexander Hupe. Sie wagten sich gemeinsam mit 80 Läufern und Bikern an den Pleßberg, den es von Knollbach über 6,4 km mit einem Höhenunterschied von 360 Metern zu erlaufen galt. Die landschaftlich schöne Strecke und das milde sonnige Wetter boten ideale Bedingungen das Laufpotential abzurufen. Unser Lauftandem- das erste mal in dieser Konstellation -, zog souverän Kilometer für Kilometer den Berg hinauf und überraschte mit einem 2. Platz in der AK W45 in einer Zeit von 43:50;55 min. Eine starke Leistung, wir freuen uns mit Euch!

Rollstuhlbasketball - 27.04.2017
Bullen müssen sich dem RSV Lahn Dill geschlagen geben

Die RSB Thuringia Bulls müssen sich gegen den Seriensieger Lahn Dill auch im Spiel zwei mit 63:71 (18:13, 7:21, 22:17, 16:20) geschlagen geben.



Die Bulls versuchten alles, um den Pokal um die deutsche Meisterschaft im Rollstuhlbasketball doch noch nach Elxleben zu holen. Der seit vier Wochen verletzte Vahid Azad meldete am Freitag Spielbereitschaft und bot dem Team um Coach Micha Engel ein paar Wechseloptionen mehr, als im Spiel eins. Mit Raimund Beginskis, Alex Halouski, André Bienek, Joke Linden und Benny Kenyon starteten die Bulls vor einer bis auf den letzten Platz gefüllten Halle konzentriert in die Begegnung. Mit guter Defense konnten die Thüringer den Dauersieger von der Lahn kontrollieren und Linden, Halouski und Kapitän Beginskis machten wichtige Punkte aus der Mitteldistanz bei einer Trefferquote von 80 Prozent. Bei 18:13 ging es in die Viertelpause und das Spiel bekam eine plötzliche Wende. 36 Sekunden nach Beginn des zweiten Viertels bekam Joke Linden sein drittes fragwürdiges Foul und ging auf die Bank. Somit fehlte den Bulls eine zentrale Figur im eigenen Spiel und Lahn Dill schlug zurück. Auf Thüringer Seite fiel fünf Minuten lang kein Korb mehr und Luszinski und Böhme nutzten die zur Verfügung stehende Freiheit zu einem 21:7 Lauf im zweiten Spielabschnitt. Mit einem ernüchternden 34:25 gingen die Bulls in die Pause und Coach Micha Engel hatte viel zu bereden und erinnerte an den Matchplan. Joke Linden kam im dritten Viertel zurück aufs Feld und zeigte mit 6 Punkten in Folge, dass sich die Thüringer noch nicht geschlagen geben. Vor allem Halouski, Beginskis und Linden bestimmten in dieser Zeit das Offensivspiel der Bullen und zum Ende des dritten Viertels waren die Hausherren wieder auf vier Punkte heran. Mit 47:51 ging es in ein aufregendes Schlussviertel und die Spannung fand seinen Höhepunkt. André Bienek brachte die Bulls mit sechs Punkten in Folge auf einen Punkt heran und das Spiel stand auf Messers Schneide. Zwei misslungene Dreierversuche von Bienek und Linden konterten Luszinski und Böhme ihrerseits. In dieser Phase war es vor allem Luszinski, der hochprozentig treffen konnte und den Bulls den Nerv zog. Die Bullen zwangen Lahn Dill mit Fouls an die Freiwurflinie, um wieder in Ballbesitz zu kommen. Luszinski nahm diese Einladung an und verwandelte seine Freiwürfe, während Beginskis, Bienek und Linden mit der letzten Verzweiflung von jenseits der 6,75 Meter ihr Glück versuchten und scheiterten. Am Ende war es noch einmal der Matchwinner Luszinski auf Lahn Diller Seite, der den Sack für die Hessen endgültig zubinden konnte. Zu guter Letzt erlebten die Zuschauer hochklassigen Sport und ein spannendes Spiel mit dem verdienten Sieg des Klassenprimus Lahn Dill. Beide Teams fliegen nun in 10 Tagen gemeinsam nach Teneriffa und spielen mit Mailand und Madrid um die Krone Europas in einem würdigen Saisonabschluss .

Die RSB Bulls spielten mit folgendem Aufgebot: Vanessa Erskine, Benny Kenyon 1, Raimund Beginskis 18, Marcus Kietzer, Andre Bienek 7, Jens Albrecht 2, Alex Halouski 19, Joke Linden 16, Vahid Azad.
 

Rollstuhlbasketball - 25.04.2017
Erster Try Out in Jena am 08.04.2017

Erster Try Out in Jena am 08.04.2017 - erfolgreiche Nachwuchsarbeit der Jena Caputs



Die Teilnehmerzahl von über 20 Kindern und Jugendlichen aus Jena, Zwickau und Cottbus, leider fehlten noch die Teams aus Chemnitz und der Thuringia Bulls, zeigt, dass im Osten die Jugendarbeit in den letzten Jahren stark vorangetrieben wurde. Diese positive Entwicklung ist für die Talentsuche und Nachwuchsförderung des Fachbereiches Rollstuhlbasketball sehr erfreulich. 2 junge Talente konnten durch diese Veranstaltung zur Sichtung für die U19 empfohlen werden.
Ganz herzlichen Dank an unsere Partner Otto Bock sowie Teleflex für die Unterstützung und vor allem an das Team um Lars Christink für die sehr gute Organisation vor Ort.
Jutta Retzer für die Kom. 4 des FB RBB



Das TryOut in Jena war ein voller Erfolg, wenn man bedenkt, dass die Tour der TryOuts zum ersten Mal in Jena Halt machte.
Der Ablauf des 6-stündigen Lehrgangs begann mit Grundlagen, wie Handling des
Sportrollstuhls, mit und ohne Basketball.
Danach folgte eine ausgiebige Mittagspause, zu der ich im Namen aller Teilnehmer dieses TryOuts ein großen Dank aussprechen möchte, weil die gesamte
Angebotsplatte kostenfrei und aufwendig erstellt wurde.
Den zweiten sportlichen Teil setzte man mit Wurftechniken, Taktik und Spielverhalten fort. Die Zeit verging im Flug, wodurch man auf eine gelungene Sportveranstaltung schließen muss. So sind wir als Teilnehmer aus Cottbus mit einer vollen Zufriedenheit nach Hause zurückgekehrt.
Wir bedanken uns bei den Organisatoren, sportlichen Leitern und engagierten Helfern vor Ort.
Daniel Scheppan
Red Rollers Cottbus

Fotos:
Holger Peterlein, Jena

Bogenschießen - 25.04.2017
Thüringer Schulmeisterschaft Bogenschießen

Thüringer Schulmeisterschaft Bogenschießen
für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung



Die Regenbogenschule Altenburg und der Thüringer Behinderten und Rehabilitationssportverband führten die Schulmeisterschaft im PARA-ID-Bogensport (für LB & GB Schüler) durch.
1. Platz mit 851 Ringen errang Pascal Hagel
2. Platz mit 795 Ringen ging an Phillipp Lehmann
3. Platz mit 693 Ringen für Pierre Döbel
Dabei benötigten Pascal und Pierre, mit Hilfe ihres Trainers nur ca. ein Jahr Trainingszeit um das Wettkampfsystem zu verstehen und umzusetzen.
Vielen Dank an alle die daran geglaubt haben das LB & GB Schüler auch solche Dinge leisten können.
Wir hoffen, dass sich andere dieser Idee anschließen und diese Sportart im LB & GB Bereich weiterentwickeln können.
Schreibt uns einfach per Mail, wenn Ihr weitere Informationen braucht oder wenn Ihr auch schon Erfahrungen gesammelt habt.
Mit sportlichem Gruß und
ALLE INS GOLD
BogensSportGemeinschaft Thüringen
eine Vereinigung des SV INTEGRA Gera e.V.
 

Bosseln - 11.04.2017
Dritte Spielrunde zur Thüringenmeisterschaft im Bosseln


 
Die BRSG Kyffhäuser war am Wochenende in Sondershausen der Ausrichter für die 3. Spielrunde zur Landesmeisterschaft im Bosseln. Alle 13 Thüringer Mannschaften waren am Start. Bei den Männern und Frauen wurde der Zweikampf an den Tabellenspitzen fortgesetzt und die Favoriten auf den Thüringenmeistertitel setzten sich weiter von den Verfolgern ab. Die Frauen vom SV Aerobic-Arnstadt gewannen das direkte Duell gegen RSB Elxleben und wurden Turniersieger ohne Punktverlust. Die Männer die BRSG Kyffhäuser I und BRSG Kyffhäuser II, als führende in der Gesamtwertung, schenkten sich nichts und trennten sich unentschieden. Für die 1. Mannschaft der BRSG Kyffhäuser war es der einzige Punktverlust und dies bedeutete den Tagessieg. In der Gesamtwertung führen nun die Nordthüringer Mannschaften mit acht bzw. sieben Punkten vor den Verfolgern aus Arnstadt.
 
Ergebnis Männer 3. Spielrunde
1. BRSG Kyffhäuser I (13 Punkte)
2. BRSG Kyffhäuser II (12 Punkte)
3. SV Aerobic-Arnstadt (9 Punkte)
4. RSB Elxleben I (9 Punkte)
5. RSB Elxleben II (7 Punkte)
6. BRSG Kyffhäuser III (4 Punkte)
7. SV Pädagogik Hildburghausen (2 Punkte)
8. BRS Rudolstadt (0 Punkte)
 
Ergebnis Frauen 3. Spielrunde
1. SV Aerobic-Arnstadt (8 Punkte)
2. RSB Elxleben (6 Punkte)
3. BRSG Kyffhäuser (2 Punkte)
4. BRS Rudolstadt (2 Punkte)
5. SV Pädagogik Hildburghausen (2 Punkte)

Rollstuhlkarate - 11.04.2017
Silber und Bronze für Erfurter Rollstuhl-Karateka



Am vergangenen Wochenende holte das Rollstuhlkarate-Team vom 1. Karate Verein Erfurt, Silber und Bronze bei den Deutschen Para-Karate-Meisterschaften 2017. Gemeinsam mit Trainer Sensei Lothar J. Ratschke (8. Dan) bildeten die beiden Para-Karateka Daniel Langer und Sven Baum (beide vom 1.KVErfurt) die Thüringer Delegation bei den Wettkämpfen, die in Neumünster, im Rahmen der Deutschen Meisterschaften der Leistungsklasse stattfanden. In der Disziplin Para-Karate Rollstuhl Herren - Kata erkämpfte sich Daniel Langer mit seiner Kata/Form „Heian Yondan“ die Bronze Medaille. Sven Baum erkämpfte sich in der gleichen Kategorie mit „Gojushiho-Dai“ Silber.
Der erste Platz, mit der Gold-Medaille, ging an Miroslaw Rakic aus Taunreut.
Das Team dankt dem Thüringer Karate Verband und dem Thüringer Behinderten- und Reha-Sport Verband für die tatkräftige Unterstützung, ohne die eine Teilnahme bei den Meisterschaften nicht möglich gewesen wäre.
Der 1. Karate Verein Erfurt bietet bereits seit 2004 Rollstuhl-Karate an. Trainer und Sensei Lothar J. Ratschke (8. Dan Kyoshi) ist Vorsitzender des Vereins, sowie Fachwart für Karate im Thüringer Behinderten und Reha-Sport Fachverband (TBRSV), Beauftragter für Menschen mit Behinderungen beim Thüringer Karateverband (TKV), Stilrichtungsreferent Shotokan im TKV.
Er hat die Idee für das Rollstuhl-Karate von einem befreundeten japanischen Karate-Meister aus Japan mitgebracht und in Deutschland weiterentwickelt und etabliert. Seine Schüler nehmen bereits seit 8 Jahren an Meisterschaften teil und es ist sein Verdienst, dass sie zu den international besten Para-Karateka zählen.
Das Rollstuhl-Team trainiert dienstags und donnerstags ab 17 Uhr in der Sporthalle der GS 15 Wilhelm-Busch-Straße 38 in Erfurt.         

1.Karate Verein Erfurt e.V.

Tischtennis - 11.04.2017
1.TBRSV-TTZ Pokal

1.TBRSV-TTZ_Pokal.pdf

pdf, 14.4K, 04/11/17, 61 downloads

Rollstuhlbasketball - 10.04.2017
RSB Thuringia Bulls erfolgreich bei der Sportlerwahl in Thüringen

Herzlichen Glückwunsch an die RSB Thuringia Bulls - die Mannschaft wurde für ihre Erfolge im Spilejahr 2015/16 beim Sportlerball der Sporthilfe und des LSB geehrt. In der Kategorie Mannschaft des Jahres belegte man den 3. Platz und in der Kategorie Behindertensportler des Jahres konnte man gar den 1. Platz belegen - weiter so!

 

Rollstuhlbasketball - 10.04.2017
Bullen erreichen das Playoff-Finale

Die RSB Thuringia Bulls stehen in der Finalserie um die Deutsche Meisterschaft im Rollstuhlbasketball nach einem 80:68 (25:1, 21:25, 16:15,18:11 ) Sieg gegen die Rhein River Rhinos Wiesbaden.



Die Bullen erreichten zum dritten Mal in Folge die Finalserie um die Deutsche Meisterschaft im Rollstuhlbasketball. Es war kein reibungsloses Spiel und die Pokalniederlage steckte noch in den Kleidern der Thüringer. Coach Micha Engel hatte es schwer, sein Team vom Kopf her zu erwischen: " Wir haben ohne Konzentration in einem " wilden Basketballspiel " viele Fehler gemacht und der weitere Ausfall von Vahid Azad hat sich stärker bemerkbar gemacht, als erwartet. Dazu hatte Alex Halouski mit einer Grippe zu kämpfen, was es für die Thüringer nicht leichter gemacht hat. Kurz vor der ersten Viertelpause führten die Elxlebener mit 25:13 und leisteten sich in den letzten Sekunden des Viertels zwei Ballverluste, welche die Rhinos zur Ergebniskosmetik nutzten. Im zweiten Viertel kam keine Ordnung in das Spiel der Bullen und Wiesbaden konnte weiter verkürzen. Einzig Alex Halouski hatte mit seinen 27 Punkten bis zur Halbzeitpause eine böse Überraschung der Bulls verhindern können. Coach Micha Engel versuchte in der Halbzeitansprache, sowie mit der einen oder anderen Auszeit und einigen Spielerwechseln, wieder Ordnung ins Spiel zu bekommen, was sich nur teilweise bemerkbar machte. Mit 62:57 gingen die Bulls in das letzte Viertel und die Rhinos versuchten noch einmal das Blatt zu wenden, um ein drittes Spiel zu erzwingen. Jetzt waren es neben Alex Halouski -mit 42 Punkten Topscorer der Begegnung- vor allem Joke Linden und Teemu Partanen, die sich in die Scorerliste eintragen konnten und die Thüringer auf der Siegerstraße hielten. Am Ende eines nicht guten Spiels setzten sich die Thuringia Bulls mit einem glatten 2:0 in der Halbfinalserie gegen die Rhein River Rhinos durch und werden den am selben Abend stattfindenden Sportler Ball als Teilnehmer an der Finalserie um die Deutsche Rollstuhlbasketball Meisterschaft erleben. Der Gegner hierbei wird in Lahn Dill gesucht. Der Klassenprimus aus Wetzlar muss unbedingt Spiel zwei gegen die BG Baskets aus Hamburg gewinnen, um am Sonntag im Spiel drei die Chance auf die Finalserie aufrecht zu halten.
Die RSB Bulls spielten mit folgendem Aufgebot: Vanessa Erskine, Benny Kenyon 2, Raimund Beginskis 6, Marcus Kietzre 1, Andre Bienek 4, Jens Albrecht, Teemu Partanen 12, Alex Halouski 42, Joke Linden 14, Marvin Malsy.

Bericht: Lutz Leßmann
Foto: Michael Helbing

Boccia - 07.04.2017
Qualifikationsturnier zur DM

Bericht_und_Ergebnisse.pdf

pdf, 386.4K, 04/07/17, 52 downloads

Para-Badminton - 05.04.2017
Para-Badminton hat in Thüringen einen neuen Anlaufpunkt gefunden



Das 1. Para Badmintonturnier in Thüringen in Kooperration mit dem TBRSV e.V., 1.BC Mühlhausen und dem Rehasportverein Mühlhausen e.V. war ein voller Erfolg.
Ein Anfang ist gemacht, um die Sportart im Verband und über die Grenze von Mühlhausen / Thüringen noch bekannter zu machen und um zu zeigen wie einfach es ist den Para-Badminton in den Training Alltag einzugliedern, da sich das Regelwerk, bis auf Kleinigkeiten, kaum vom regulären unterscheidet.
Ideengeber dieser Veranstaltung, war Fachwart Rollstuhlsport Marco Pompe aus Altengottern, der schon aktiv an den Trainingseinheiten des 1.BC Mühlhausen teilnimmt.
Zu diesem Event konnten wir zahlreiche Teilnehmer begrüßen, unter anderem Sven Baum (Spitzensportler im Rollstuhl - Para Karate), sowie Paralympics-Sieger Mario Oehme im Bogensport. Die größte Gruppe an Sportlern stellten jedoch die Hot Wheels von BIG Gotha.
Zum Start gab es einen Schnupperkurs mit Regelkunde und Trainingstipps. Im Anschluss mussten sich auch die Fußgänger im Rolli beweisen, was für beide Seiten ein großer Spaß war.
Nach der Mittagspause wurde ein Turnier über zwei Gewinnsätze in Form „jeder gegen jeden“ gespielt. Hierbei stand immer im Vordergrund der Spaß am Spiel und der faire Umgang miteinander.
Vor der Siegerehrung gab es noch eine Lektion und Vorführung von Holger Hörenbaum mit seinem Sohn Marcel, die beiden reisten extra dafür aus Stuttgart an.  Sie sind im DRS für den Ausbau des Breitsports und der Öffentlichkeitsarbeit im Para Badminton zuständig und sicherten dem 1.BC Mühlhausen auch in Zukunft die Unterstützung des Verbandes zu. Weitere Pläne für 2018 wurden mit allen Beteiligten schon besprochen.
Der TBRSV e.V. stellte in diesen Zusammenhang Urkunden und Preise zur Verfügung. Die Pokale wurden durch den Rehasportverein Mühlhausen e.V. bereitgestellt. Der 1. BC Mühlhausen sorgte mit Marcus Ahner, Gordon Winter und Team für einen reibungslosen Ablauf, sowie für das leibliche Wohl
Vielen Dank an alle Partner und Helfer am heutigen Tag. Es hat sehr viel Spaß gemacht, mit euch dieses Turnier zu veranstalten.

Bowling - 05.04.2017
3. TBRSV- Pokal Bowling am 01.04.2017 in Elxleben



Am 01.04.2017 fanden sich 4 Mannschaften aus Arnstadt, Gotha und Elxleben zum 3.TBRSV- Pokal im Bowling in Elxleben zusammen.
Nach einer kleinen Aufwärmrunde eröffnete der Sportkoordinator des TBRSV, Josef Jaglowski, die Spiele. Der Turnierleiter, Sportfreund Schmid, von der BRSG Kyffhäuser e.V., erklärte noch kurz den Ablauf und die Sportfreundin, Angelika Schmid, ebenfalls von der BRSG Kyffhäuser e.V. als Schiedsrichter angereist, teilte die Turnierteilnehmer auf die einzelnen Bahnen auf. Pünktlich um 10:00 Uhr konnte die 1. Runde in der Mannschaftswertung beginnen. Um den Turniersieger in der Mannschaftswertung zu ermitteln, wurden 3 Runden gespielt. Es waren spannende Spiele.
Danach wurden noch 2 Runden zur Einzelwertung ausgespielt. So gegen 13:30 Uhr standen die Gewinner fest.

Mannschaften :

1.    Platz              SG Einheit Arnstadt II                 mit 976 Pins
2.    Platz              RSB Elxleben                            mit 882 Pins
3.    Platz              SG Einheit Arnstadt I                  mit 798 Pins
4.    Platz              Schwimmverein Gotha 1906 e.V.  mit 662 Pins

Einzelwertung Frauen :


1.    Platz             Marlis Bonhardt      SG Einheit Arnstadt I                mit 260 Pins
2.    Platz             Heidrun Edelhäuser Schwimmverein Gotha 1906 e.V. mit 194 Pins
3.    Platz             Karla Hoffmann       SG Einheit Arnstadt I               ohne Wertung

Einzelwertung Herren :

1.    Platz             Michael Jahn                   RSB Elxleben             mit 402 Pins
2.    Platz             Philipp Schlamann          SG Einheit Arnstadt II   mit 398 Pins
3.    Platz             Johannes Konezski          RSB Elxleben             mit 363 Pins

Beste Bowlerin wurde  Marlis Bonhardt    von der SG Einheit Arnstadt I.
Bester Bowler wurde Michael Jahn vom RSB Elxleben.


Nach der Siegerehrung traten die Teilnehmer frohgelaunt ihre Heimreise an. Insgesamt war es ein gelungenes Turnier.  Die Gewinner dürfen nun ihr Können zur Deutschen Meisterschaft im Bowling am 29.04.2017 in Berlin beweisen. Viel Glück.
Vielen Dank denen, die das Turnier vorbereitet hatten.  



Karl-Heinz Schmid

Breitensport - 05.04.2017
Ferienangebot

Info_Inklusionsangebot.pdf

pdf, 1.2M, 04/05/17, 60 downloads

plakat.pdf

pdf, 325.8K, 04/05/17, 60 downloads

Tischtennis - 05.04.2017
DM im Tischtennis 2017 in Eckernförde


Erste Teilnahme eines Teams aus Thüringen
Die angebotene Möglichkeit zur Teilnahme an der DJM 2017 kam für Johannes Petersen (17) (USV Jena) im Dezember 2016 überraschend. Kurz nach der Interessensbekundung, sich beim TBRSV im Bereich Tischtennis zu engagieren, bekam er die Einladung ausgesprochen. In den folgenden Wochen wurde das Training intensiviert, mehrfach ging es zum Training auch nach Erfurt, wo Vladimir Lerman als Trainer beim Sponeta Erfurt ihn unter seine Fittiche nahm.
Am 17.03.2017 sollte es dann losgehen nach Eckernförde, aber erstmal streikte das Auto von Johannes Vater. Mit zwei Stunden Verspätung düsten der Landestrainer Frank Schulz, Trainer Vladimir Lerman, Laurenz Fehling (Sponeta Erfurt) (17), Johannes Petersen und sein Betreuer (Vater) Torsten Petersen Richtung Norden. Der Freitagnachmittag zeigte sich dann aber von seiner schlechten Seite - Stau, Stau, Stau....
Erst gegen 18.30 Uhr traf die kleine Gruppe in der Sporthalle ein. Eigentlich sollte dort vor allem die Klassifizierung stattfinden, was aber auf den nächsten Tag verschoben werde musste. Ein kurzes Training in der Halle sorgte für einen ersten Test der am nächsten Tag zu erwartenden Bedingungen. Der Tag endete in der Jugendherberg Eckernförde mit einem ordentlichen Abendesssen, einer heißen Dusche und einem warmen Bett.
Am Wettkampftag ging es zeitig los, nach kurzem Frühstück traf die Gruppe gegen 08.00 Uhr in der Halle ein - zeitig genug, um alles organisatorische zu erledigen und sich ordentlich aufzuwärmen. Nach der Eröffnung begannen die Wettkämpfe im Doppel. Johannes und Laurenz (beide WK 8) schlugen sich souverän und gewannen die ersten beiden Spiele! Und standen damit unverhofft im Viertelfinale... Zunächst ging es aber weiter mit den Einzelspielen. Hier gelang es dem Wettkampfneuling Johannes, zwei von vier Spielen zu gewinnen. Auch Laurenz musste Federn lassen. Auch ihm gelange es nur, zwei von vier Spielen zu gewinnen worüber er sich auch sichtlich enttäuscht zeigte. Teil des Misserfolges war sicher auch die falsche Klassifizierung eines Gegenspielers - aber nicht zu ändern.
Im nächsten Doppel zeigte sich nun auch noch die Klasse der anderen Spieler. Johannes und Laurenz kämpften tapfer, hatten gegen die deutlich älteren und routiniert spielenden Gegner aber kaum eine Chance.
Damit war der Wettkampftag dann etwas schneller zu Ende als erwartet, die Zeit bis zur Siegerehrung und dem Abendbankett wurde mit dem Erkunden der näheren Umgebung der Jugendherberge, dem Ausruhen oder auch Sichten der Fotos gut überbrückt. Ab 20.00 Uhr fand dann im Hotel "Seelust" die Ehrung der Sieger statt, ein ordendliches Bufett rundete den Abend ab. Die erste Teilnahme einer Thüringer Mannschaft im Behinderten-Tischtennis endete für alle Beteiligten mit zufriedenstellenden Ergebnissen. Im Doppel auf Platz 5 von 27 Paaren, im Einzel jeweils auf Platz 3 in der 5er-Gruppe...   
Am Sonntag ging es dann bei Regenwetter wieder auf die Piste Richtung Heimat. Für Laurenz ging die Reise aber gleich nach Rumänien weiter, wohin er zu einem Weltranglisten-Turnier eingeladen war.
Auch Johannes Petersen wird eingeladen zu dem Trainingslager nach Kienbaum,das Bundesleistungszentrum für Spitzensportler.
Leider war uns auch an diesem Tag der Gott der Autos nicht hold - rund 200 km vor Erfurt stieg der Turbolader des Motors aus, der Abschleppdienst musste den Transporter samt Inhalt huckepack nehmen und fuhr damit zum nächsten VW-Autohaus nach Seesen. Glück im Unglück: es stand noch ein Leihwagen zur Verfügung ....
Mit (nur) 2 Stunden Verspätung traf die kleine Gruppe dann endlich wieder in Erfurt ein, wo sie herzlichst von Josef Jaglowski empfangen wurde. Nach Klärung aller Formalitäten und dem erzählen der Neuigkeiten fuhren auch die Jenaer endgültig in Richtung Heimat.
Alles in allem ein tolles, erlebnissreiches Wochenende, welches allen Beteiligten viele neue Eindrücke vermittelte, den beiden Sportlern weitere Motivation verschaffte und den Traininern wichtige Einblicke in den Leistungsstand der deutschen Tischtennis - Jugend.
Torsten und Johannes Petersen (USV Jena)

Rollstuhlbasketball - 15.03.2017
Ausschreibung II. Heiße Reifen Cup

Ausschreibung-zum-2.-ILOH-BIG-Heiße-Reifen-Cup.pdf

pdf, 836.4K, 03/15/17, 88 downloads

Rollstuhlbasketball - 29.03.2017
Bullen siegen im ersten Playoff-Halbfinale

Die RSB Thuringia Bulls werden am Sonntag in Wiesbaden im ersten Play Off Halbfinalspiele der 1.Rollstuhlbasketball Bundesliga gegen die Rhine River Rhinos ihrer Favoritenrolle gerecht und siegen mit 89:59;"( 22:14, 20:11, 20:21, 28:13 )



Das Knistern war die ganze Woche zu spüren, meinte ein hoch motivierter Coach Micha Engel. "Es ist Play Off Zeit und da wollen wir unseren besten Rollstuhlbasketball spielen". Es dauerte fünf Minuten bis die Bulls ins Laufen kamen. Beim Stand von 6:6 zündeten die Thüringer den Turbo und führten nach 10 Minuten 22:14. Schon früh begann Micha Engel mit breiter Rotation und zur Halbzeit standen alle Jungs auf der Scorerliste. Vor allem Marcus Kietzer machte dabei ein überragendes Spiel. Die Bulls spielten ihre Angriffe aus und bereiteten ihre Korbwürfe gut vor, um mit Ablauf der 24 Sekunden zu scoren. Zum Ende des zweiten Viertel gingen die Bulls vom Gas und die Rhinos machten Boden gut. Mit dem Halbzeitpfiff erzielte Marcus Kietzer seinen sechsten Punkt und die Bulls führten mit 42:25. Im dritten Viertel gingen die Elxlebener vom Gas und Wiesbaden nutzte das zu einem ausgeglichenen Spiel. Coach Micha Engel nötigte dies zu zwei Auszeiten und einer klaren Ansage an sein Team. Wiesbaden gewann des Viertel mit 21:20, aber die Thüringer führten uneinholbar mit 62:36. Die Ansage erzielte seine Wirkung und die Bulls zeigten sich zum letzten Viertel wieder konzentriert. Das letzte Viertel war geprägt von aggressiver Defense der Thüringer und Wiesbaden musste hart um freie Würfe kämpfen. Joke Linden nutzte jede Möglichkeit aus jeder Position. Am Ende erzielte der Schwede 22 Punkte und überragende 11 von 12 aus dem Feld. Die Thüringer beherrschten die Rhinos und Andre Bienek 10, Raimund Beginskis 10 und Alex Halouski 19 scorten zweistellig. Mit Tempo bis zur Schlusssierene überzeugten die Bulls und können nun am 8.4. 2017 15 Uhr im Fit In Elxleben den Einzug in die Finalserie um die deutsche Meisterschaft im Rollstuhlbasketball klar machen sowie am gleichen Abend den Ball des Thüringer Sports genießen. Nun gilt es für die Thuringia Bulls umzuschalten, kommt es am 1/2.4. erstmal zum Final 4 um den deutschen Pokal in der Schulsporthalle von Elxleben. Am kommenden Samstag spielen die Bulls 17 Uhr gegen Lahn Dill 2 und am Sonntag ist 12 Uhr ist das Spiel um Platz 3 und 15 Uhr das Finale um den deutschen Pokal.
RSB Bulls spielten mit folgendem Aufgebot: Vanessa Erskine, Benny Kenyon 2, Raimund Beginskis 10 , Vahid Azad 6, Marcus Kietzer 6, Andre Bienek 10, Jens Albrecht 8, Teemu Partanen 7 , Alex Halouski 19, Joke Linden 22.

Bericht: Lutz Leßmann
 

Leichtathletik - 29.03.2017
Termin für Leistungsdiagnostik

Performance check day - Laufschule für Blinde und Sehbehinderte
22.04.2017, 10:00 Uhr – 17:00 Uhr, 37351 Kefferhausen, Küllstedter Str. 5



Menschen mit einem Handycap die mit dem Laufen beginnen möchten bzw. schon Läufer sind, laden wir ein, ihre Fitness anhand einer Leistungsdiagnostik (Stufenlactattest auf dem Laufband) zu ermitteln, um hiernach mit einer individuellen Trainingsempfehlung das Lauftraining beginnen bzw. optimieren zu können.
 
Voranmeldung sind wegen einer begrenzten Teilnehmerzahl erforderlich.
Anmeldung bitte unter: Tel. 0152/02887879

Rollstuhlbasketball - 21.03.2017
Zum Hauptrundenabschluss siegen die Thuringia Bulls im Ostderby

Zum Hauptrundenabschluss in der Rollstuhlbasketball Bundesliga besiegen die RSB Thuringia Bulls im Ostderby die Rollers aus Zwickau mit 96:51 ( 19:6,27:15,29:15,21:15 ).



Zum Spielbeginn des letzten Hauptrundenspiels stand fest, die Rollers werden auch im 20. Jahr 1.Rollstuhlbasketball-Bundesliga spielen. Die Niederlage von Köln gegen Hamburg stand fest und damit waren die Sachsen aus dem Schneider und beide Seiten spielten frisch und frei von der Leber. Der Tabellenführer fand sofort ins Spiel und konnte mit seiner Starting Five Raimund Beginskis, Teemu Partanen, Benny Kenyon, Alex Halouski und Jens Albrecht schnell 10 Punkte zwischen sich und die Zwickauer bringen. Ohne Joke Linden, der im Sonderurlaub war, zeigten die Thüringer Basketball der ganz feinen Art. Immer wieder suchten die Spieler ihren Center Alex Halouski und dieser machte schnell seine Punkte und in der 12 Minute war die Mission Topscorer der Saison unter Dach und Fach. Coach Micha Engel setzte früh auf breite Rotation und zur Halbzeit führten die Bullen mit 46:21. Auf Zwickauer Seite bemühten sich vor allem Karlis Grabanows, Rosti Pollmann und Jan Gans um Ergebniskorrektur und erzielten teilweise auch Wirkung. Auf Elxlebener Seite war es egal, wer gerade auf dem Feld stand, die Angriffe der Bulls wurden mit schnellen Ballkombinationen vorgetragen und die beiden Center Halouski und Azad kamen zu einfachen Punkten. Die deutschen Nationalmannschaftskandidaten Halouski, Kietzer, Bienek und Albrecht zeigten ihre Klasse und Zwickau musste die Überlegenheit der Bullen anerkennen. Mit 75:31 ging es in das letzte Viertel und die zahlreichen Zuschauer hatten richtig Spaß am Spiel der Thüringer. Immer wieder komponierten sich die RSB Bulls sehenswert unter den Korb der Rollers aus Zwickau und schlossen durch Azad ( 26 Punkte ) und Halouski ( 34 ) ihre Angriffe ab. Mit 96:51 ging das Spiel deutlich nach Elxleben und die Fans beider Teams waren mehr als zufrieden. Für Zwickau gibt es ein gutes Ende in einer durchwachsenen Saison und die RSB Bulls stehen nach der Hauptrunde auf Platz eins der Liga und haben damit die beste Ausgangsposition in den Play Offs, die nächsten Sonntag in Wiesbaden beginnen. Alex Halouski löst den Dauer-Topscorer der letzten Jahre, Dirk Passiwan ab, Coach Micha Engel beendet seine erste Hauptrunde als Chef Trainer mit dem Bewusstsein, in dieser Saison in allen Wettbewerben dabei zu sein.
RSB Bulls spielten mit folgendem Aufgebot: Vanessa Erskine, Benny Kenyon, Raimund Beginskis 8, Vahid Azad 26, Marcus Kietzer 3, Andre Bienek 13, Jens Albrecht 4, Teemu Partanen 6, Alex Halouski 34, Marvin Malsy 2.

Rollstuhlbasketball - 20.03.2017
Regionalliga - Jena Caputs mit Heimspielsieg zum Saisonabschluss

An ihrem letzten Spieltag empfingen die Jena Caputs in der Regionalliga Ost die Rolling Lions Dresden. In der ersten Begegnung des Tages besiegten die BSC Rollers Zwickau II die Rolling Lions Dresden mit 65:36. Nach einer kurzen Pause traten die Elbestädter gegen die Caputs an.



Jena Caputs  - Rolling Lions Dresden 41:35 (12:8 / 16:19 / 37:28)

Die Caputs wollten ihren Fans noch einmal ein gutes Spiel zeigen. Sie führten nach 4 Minuten 6:0, doch beim Stand von 6:2 nahm Trainer Lars Christink bereits die erste Auszeit, um das Team noch einmal auf die richtige Zuordnung und eine konsequentere Verteidigung hinzuweisen. Die Caputs hatten in den folgenden Minuten weiter Defensivprobleme, die aber die Dresdner ihrerseits nicht nutzten. Nach einem sehenswerten Zuspiel von Christian Vogt gelang Jeremie Tost mit seinem Korbleger in der 8. Minute das 12:4. Bis zum Ende des Viertels kamen die Sachsen ohne große Gegenwehr in die Zone und verkürzten auf 12:8. Auch zu Beginn des 2. Viertels verteidigte die Heimmannschaft nicht konsequent und die Elbestädter glichen zum 12:12 aus. Dies veranlasste den Trainer der Caputs zu einer Auszeit. Die Sachsen kamen in der Folge zu einfachen Korblegern und die Jenaer hatten in dieser Phase eine schlechte Trefferquote, so dass die Lions zur Halbzeit mit 19:16 führten. Die Jenaer gingen in das 3. Viertel mit einer aggressiveren Verteidigung, kämpften um jeden Ball und kreierten schöne Spielzüge. So gelang es ihnen, den Rückstand in eine Führung umzuwandeln und diese auszubauen. Kapitän Rainer Müller erzielte in der 27. Minute mit einem sehenswerten Wurf das 34:23. Die Saalestädter gingen mit einer 37:28 Führung in den letzten Spielabschnitt. Patrick Zaja erhöhte auf 39:28, doch die Gäste verkürzten im Gegenzug. Und auch den sehenswerten Korbleger von Jeremie Tost beantworteten die Sachsen mit erfolgreichem Abschluss ihres Angriffs (41:32). Die Gäste gaben sich nicht auf und der Jenaer Trainer nahm 5 Minuten vor Schluss eine Auszeit, um die Taktik mit seinem Team noch einmal durchzusprechen. Im Anschluss vergaben die Caputs 2 Freiwürfe. Außerdem musste der erfolgreichste Schütze der Jenaer 4 Minuten vor dem Ende nach seinem 5. Foul vom Parkett. Den Gästen gelang es noch, durch einen Freiwurf und einen Korbleger bis zum Schluss auf 41:35 zu verkürzen.   

Jena Caputs:    Hoffmann (22), Tost (7), Müller (6) Zaja (2),
            Vogt (2), L.Fischer (2), Alband, Brühl, Rub

Nach dem Spiel feierten die Fans der Caputs den Sieg und die erfolgreiche Saison. Die Jena Caputs stehen mit 18:6 Punkten und 598:515 Körben auf dem ersten Tabellenplatz. Das RBB Team Niners Chemnitz kann nächsten Samstag in Dresden mit zwei Siegen gegen Rolling Lions Dresden und Red Rollers Cottbus nach Punkten gleichziehen und durch den gewonnenen direkten Vergleich die Caputs noch auf den 2. Tabellenplatz verdrängen.

Rollstuhlbasketball - 15.03.2017
Gothaer BIG Hot Wheels, gestalten Heimspieltag erfolgreich

Die Rollis " Heiße Reifen" setzen sich mit 54:30 (Hz.: 34:10) gegen die RSC Frauen durch, und fahren in Spiel 2 gegen die Männer RSC einen weiteren Erfolg mit 58:24 (Hz.: 30:8) ein. In beiden Begegnungen war zu keiner Zeit der Sieg in gefahr. Alle Spieler habe an diesen Tag genung Anteile auf dem Spielfeld bekommen. Durch die Erfolge, können wir den Aufstieg in die Oberliga Ost feiern.
Noch im Sommer 2016, formierte sich das Team um Spieltertrainer "Pompe" neue in der Landesliga Ost. Die Gründung der Hot Wheels wurde im Jahr 1998 vollzogen, wo das Team in der Bayernliga in den Spielbetrieb eingestiegen ist.
Seiht Ende 2016 wird in der Abt., von Basketball in Gotha e.V. auch die Sportart Boccia angeboten. Hier können sich auch Menschen mit hohen Handicap einbringen, gemeinsam mit Nichtbehinderten eine super Sportart betreiben.
Zu Meisterschaften des TBRSV e.V. wird natürlich auch gefahren. Ein wichtiger bestandteil der Arbeit, ist die Kooperation mit ILOH (Ich Lebe ohne Hindernisse) aus Mühlhausen.
Hier werden gemeinsame Events, wie der Heiße Reifen Cup und Workshops an der Schule durchgeführt.
Das Team bedankt sich bei BIG Gotha, der Oettinger Brauerei, Behindertenverband Gotha e.V., dem Team des Best Western Gotha und Partnern / Sponsoren / Helfern für die tolle Saison.
Die BIG Hot Wheels spielten auf mit:
D. Schindler, C. Dickow, J. Marschall, M. Pompe, S. Kreyer, S. Schrumpf, A. Porzelle, P. Grein, (M. Mulder n.e.)

Rollstuhlbasketball - 15.03.2017
Jena Caputs II mit erfolgreichem Saisonabschluss



Am vergangenen Sonntag absolvierte die zweite Mannschaft der Jena Caputs seine beiden letzten Punktspiele in der Oberliga Ost vor heimischem Publikum gegen Thuringia Bulls II und RSV Eintracht Stahnsdorf. Die Zuschauer erlebten drei spannende Spiele, in denen auch der Meister ermittelt wurde.

Jena Caputs II – Thuringia Bulls II    59:36 (18:8 / 27:18 / 45:24)

Die zweite Mannschaft des Bundesligisten aus Elxleben hatte die Chance, am Ende des Spieltages das Parkett als Meister zu verlassen. Die Caputs gingen schnell durch 2 Korbleger von David Hoffmann in Front, doch bis zur 5. Minute hatten sich die Gäste auf die Spielweise der Saalestädter eingestellt und lagen mit 8:6 in Führung. Dies veranlasste Trainer Lars Christink in der Auszeit, seine Mannschaft darauf hinzuweisen, in der Verteidigung enger zu stehen. Das nahmen sich die Caputs zu Herzen. Die Center gelangten immer wieder in die Zone und wurden von den Routiniers Torsten Schüler und Uwe Bartmann sehr gut angespielt. Bis zum Ende des 1. Viertels stand es 18:8 für die Heimmannschaft. Das 2. Viertel verlief sehr ausgeglichen und die Caputs gingen mit einer 27:18 Führung in die Halbzeit. Im 3. Viertel lief das Spiel der Jenaer besser und der Vorsprung wurde bis zur 30. Minute auf 21 Punkte (45:24) ausgebaut. Im letzten Spielabschnitt wurde im Hinblick auf die noch anstehende zweite Begegnung viel durchgewechselt. In der 32. Minute nahm der Trainer der Caputs beim Stand von 47:26 noch einmal eine Auszeit und bemängelte die fehlende Zuordnung in der Verteidigung und forderte, sich im Angriff mehr anzubieten. In der Folgezeit trugen die Jenaer schöne Spielzüge vor und fuhren den Sieg sicher nach Hause.

Jena Caputs II:    Hoffmann (18), Schüler (4), Tost (8), T. Fischer (10), Zaja (13),
            Bartmann (2), L. Fischer (4), Friedrich, Rub


In der zweiten Begegnung des Tages standen sich Thuringia Bulls II und RSV Eintracht Stahnsdorf gegenüber. Beide hatten noch die Chance, die Meisterschaft zu gewinnen. Die Stahnsdorfer führten zur Halbzeit mit 28:22. Die Elxlebener versuchten in der 2. Hälfte, den Rückstand zu verkürzen und kämpften aufopferungsvoll. Doch mit zunehmender Spielzeit bauten die Brandenburger ihre Führung aus. Bei den Thüringern ließen Kraft und Konzentration aufgrund des bereits kurz zuvor absolvierten Spieles etwas nach. Am Ende siegten die Stahnsdorfer mit 59:38 und somit stand fest, dass sie vom 1. Tabellenplatz nicht mehr verdrängt werden können.

Jena Caputs II – RSV Eintracht Stahnsdorf    50:52 (17:14 / 32:26 / 45:41)

Die Caputs hatten die Chance, mit einem Sieg den 2. Tabellenplatz zu erreichen. Dementsprechend gingen sie couragiert ins Spiel und begegneten den Brandenburgern mit einer aggressiven Verteidigung. Das 1. Viertel war ausgeglichen und die Jenaer erspielten sich eine knappe Führung (17:14). Mitte des 2. Viertels schlichen sich bei der Heimmannschaft einige Unkonzentriertheiten ein. Diese konnten jedoch die Gäste für sich nicht ausnutzen, da sie in dieser Phase Probleme in der Chancenverwertung hatten. Beim Stand von 26:22 konnte Jeremie Tost mit 2 erfolgreichen Freiwürfen auf 28:22 erhöhen. Die Caputs gingen mit einer 32:26 Führung in die Halbzeit. Das 3. Viertel begann mit einem Paukenschlag. David Hoffmann schnappte sich kurz vor Ablauf der 24 Sekunden den Ball und erhöhte mit einem sehenswerten Dreier auf 35:26. In den folgenden Minuten wurden die Stahnsdorfer stärker und kamen zu einfachen Korblegern, da die Jenaer in der Verteidigung nachlässiger wurden. Doch David Hoffmann spielte in dieser Phase groß auf und hielt seine Mannschaft durch seine 11 Treffer im Spiel. Die Caputs gingen mit einer 45:41 Führung in den letzten Spielabschnitt und wollten unbedingt den Sieg. Doch zu Beginn erhöhten die erfahrenen Stahnsdorfer den Druck und verkürzten auf 45:44. Doch die Jenaer kämpften um jeden Ball und erhöhten auf 47:44, im Gegenzug gelang den Gästen ein Korbleger (47:46) und kurz danach nahm der Trainer der Heimmannschaft eine Auszeit, um seinen Spielern noch einmal Anweisungen für die verbleibende Spielzeit zu geben. Jetzt spürten auch die Anhänger, dass ihr Team Unterstützung benötigt und feuerten es lautstark an. Durch 3 erfolgreiche Freiwürfe wurde auf 50:46 erhöht, die Gäste konnten mit 2 Korblegern in Folge ausgleichen (50:50). Es entwickelte sich ein wahrer Krimi und der Funke sprang immer mehr auf das Publikum über. Nach einer Auszeit 2 Minuten vor dem Ende gingen die Stahnsdorfer mit 52:50 in Führung. 4 Sekunden vor Schluss konnte Trainer Lars Christink noch einmal eine Auszeit nehmen und sprach die Taktik für die verbleibende kurze Zeit durch. Doch die Gäste verhinderten einen Treffer der Jenaer und verließen das Parkett als Sieger.    

Jena Caputs II:    Tost (6), Hoffmann (30), T. Fischer, Schüler (5), Zaja (8),
            Friedrich, L. Fischer (1), Bartmann, Rub


Kurz nach Spielende wurde das Heimteam von seinen Fans für die beiden guten Spiele gefeiert. Für die 2. Mannschaft der Jena Caputs ist die Saison in der Oberliga Ost abgeschlossen. Das Team belegt derzeit den 3. Tabellenplatz. Sollte der RSC Berlin eines seiner beiden noch ausstehenden Spiele verlieren, würden die Caputs auch am Ende der Saison auf Platz 3 stehen. Mit diesem Ergebnis und der momentanen Entwicklung sind die Mannschaft und der Verein sehr zufrieden. Einige Spieler des Teams werden noch einmal kommenden Sonntag mit der ersten Mannschaft vor heimischem Publikum in der Regionalliga gegen Rolling Lions Dresden zum Einsatz kommen.

Die Spieler, Fans und Verantwortlichen der Jena Caputs gratulieren dem RSV Eintracht Stahnsdorf zur Meisterschaft in der Oberliga Ost.
 

Bosseln - 14.031.2017
Zweite Spielrunde zur Thüringenmeisterschaft im Bosseln


 
Die Thüringer Bossler trafen sich am Wochenende zur zweiten von vier Spielrunden in Arnstadt. Erstmals richtete der SV Aerobic Arnstadt, für ihre neu gegründete Bosselsektion, ein Rundenspiel aus und das gelang Sportlern und Helfern perfekt!
Die Arnstädter Frauen setzten sich eindrucksvoll bei diesem Turnier mit vier Siegen aus vier Spielen durch. Mit nur einer Niederlage belegte RSB Elxleben Platz zwei vor den Damen von Pädagogik Hildburghausen, BRSG Kyffhäuser und BRS Rudolstadt. In der Gesamtwertung setzen sich mit diesem Ergebnis Arnstadt und Elxleben von den Verfolgern ab und zeigen auch in dieser Saison ihre Dominanz in Thüringen. Bei den Männern siegte die Mannschaft der BRSG Kyffhäuser II vor BRSG Kyffhäuser I und den punktgleichen Sportlern der SV Aerobic-Arnstadt. Die weiteren Plätze belegten in der Tageswertung RSB Elxleben II, RSB Elxleben I, BRS Rudolstadt, BRSG Kyffhäuser III und Pädagogik Hildburghausen.


 

PARA-Bogensport - 08.03.2017
DM in Soest



Die Deutsche Meisterschaft für Menschen mit Beeinträchtigung fand am 04.03.2017 in der Nordrhein-Westfälischen Kreisstadt Soest statt.
Aus Thüringen gingen von der BogenSportGemeinschaft Thüringen (eine Vereinigung des SV INTEGRA Gera) für das PARA-Bogensport-Team des TBRSV die Schützen Miguel Roche Klasse PARA-AB Compound – Bowteam Nordhausen, Jeremias Walther Klasse PARA-ID Blankbogen – Bowteam Nordhausen, Bernd Vogel und Georg Hecht Klasse PARA-AB Recurve – INTEGRA Gera und Mario Oehme INTEGRA Gera Klasse PARA-W2 in den Disziplinen Recurve und Compound an den Start.
Die beiden erfahrensten Schützen Miguel Roche und Mario Oehme schafften in diesem Wettkampf den Weg aufs Treppchen. Miguel Roche erreichte in seiner Klasse den 3.Platz und Mario Oehme startete gleich in zwei Disziplinen und erreichte in der Disziplin Recurve den 2. Platz und bei seiner ersten Meisterschaft mit dem Compound den 3. Platz.
Oehme bewies einmal mehr das er alles was er seinen Schützen abverlangt auch selber drauf hat. Man kann gespannt sein was der gelernte Bergmann, Trainer, Vorsitzender des SV INTEGRA und Gründer der BSG Thüringen noch alles für Überraschungen hervorzaubert.
Nach seiner Aussage würde er gern in Thüringen auch Blinde und Sehbehinderten das Bogenschießen beibringen.

Leichtathletik - 06.03.2017
TBRSV ehrt verdienstvolle Leichtathleten

Im Rahmen der Deutschen Hallenmeisterschaften Leichtathletik des DBS wurden am vergangenen Samstag die HSC Erfurt-Leichtathletinnen Isabelle Foerder und Maria Riedel (geb. Seifert), sowie  Wurftrainer Reiner Kley (Erfurt/ Zeulenroda) mit der Ehrennadeln des TBRSV in Silber geehrt.

Isabelle Foerder ist seit 20 Jahren erfolgreiche Repräsentantin des Thüringer Behindertensports. Seit 1996 war sie jährlich zu jedem Höhepunkt der Behinderten-Leichtathletik dabei und räumte dort unzählige Medaillen bei Paralympics, Welt- oder Europameisterschaften ab.
Allein bei Paralympics gewann sie 4 x Silber/ 1 x Bronze und wurde 4 x Weltmeisterin und 2 x Europameisterin. Nach den Rio Paralympics 2016 blieb sie weiter aktiv, um den Nachwuchs im Verein zu unterstützen und den jungen Athleten und Athletinnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Ihr diesjähriger Höhepunkt sollen die Weltmeisterschaften der Behinderten-Leichtathletik im Juli in London sein.

Maria Riedel befindet sich auf Hochzeitsreise. Deshalb nahm stellvertretend Vater Wolfgang die Ehrung entgegen. Sie begann mit 12 Jahren ihre Laufbahn im HSC Erfurt und war im Jahre 2008 mit 17 Jahren in Peking bei Ihren ersten Paralympics mit dem Gewinn von 2 Bronzemedaillen erfolgreich. Bei den Paralympics in London 2012 kam nochmals Bronze hinzu, sie gewann 2 x Silber bei Weltmeisterschaften und wurde Doppel-Europameisterin und gewann 2 x EM Silber und 2 x EM-Bronze. Bei den letzten Paralympics wurde sie 4. mit der Staffel und verbesserten ihren Deutschen Rekord über 100m erneut. 

Reiner Kley, einst Olympiatrainer 1980 in Moskau und erfolgreich mit dem Diskuswerfer Hilmar Hoßfeld, betreut sein einigen Jahren die Werfer des TSV Zeulenroda, dessen erfolgreichster Athlet, Daniel Storch, bei den INAS-Hallen-Weltmeisterschaften 2012 in Manchester die Bronzemedaille gewann. Selbst gesundheitlich durch Tiefschläge belastet, motivierte sich Reiner Kley immer wieder neu und schaffte es zurück an den geliebten Kugelstoßring und in das Training seiner Schützlinge. Gemeinsam mit Wieland Ressel konnte die Werfergruppe des TSV Zeulenroda so bis heute aktiv und erfolgreich bleiben.

Bericht: Carsten Weiss

Sportschießen - 03.03.2017
Landespokal der Sportschützen in Suhl

Am 25. Februar fand die zweite Auflage des offenen Thüringer Landespokals für Schützen mit Behinderung in Suhl statt.



„Im vergangenen Jahr haben wir diesen Wettkampf als Kooperation des Thüringer Schützenbundes und des Thüringer Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes ins Leben gerufen“ so Tino Jäger, der in beiden Verbänden den Schießsport für Menschen mit Behinderung verantwortet. „Mittelfristig soll dieser Wettkampf deutschlandweite Strahlkraft entwickeln und ein fester Bestandteil im Wettkampfkalender des Sportschießens werden.“ Obwohl die Schützen der Nationalmannschaft in diesem Jahr nicht teilnehmen konnten – für sie stand ein Weltcup auf dem Programm – fand der Wettkampf auf einem sehr hohem sportlichen Niveau statt. Bei den Schützen mit Sehbehinderung setzte sich Robin Bartos (SV Schwand) mit 356 Ringen vor Leon Müller (SV Schwand) mit 340 Ringen durch. Den dritten Platz belegte ein Neuling aus Thüringen: Jens Krautwald (SG Plaue) erreichte gute 319 Ringe und zeigte damit, dass in Zukunft auf nationaler Ebene mit ihm zu rechnen ist.
Das stärkste Teilnehmerfeld startete in der Disziplin Luftpistole. Hier setzte sich der mehrfache Europameister Stefan Kraus (SV Dörrenbach) mit 372 Ringen vor Hermann Illgen (Adlerschützen Wangen) mit 368 Ringen und Lokalmatador Wilfried Dörschlen (SG Rockstedt) mit 363 durch.
Manuela Bathen (SG Rockstedt) gewann den Landespokal in der Damenklasse mit der Luftpistole mit 319 Ringen.
In der Disziplin Luftgewehr SH1/AB1 gingen die vorderen Plätze an Cliff Junker (SV Ebertshausen) mit 369 Ringen und Stefan Reins (PSG Saalfeld) mit 364 Ringen.
In der Disziplin Luftgewehr SH2/AB2 starten Männer und Frauen gemeinsam in einer Wettkampfklasse. Hier ging der Sieg an Jonas Freudiger (SG Obernbreit) mit 392 Ringen. Ebenfalls 392 Ringe, aber die etwas schlechtere letzte Serie, erreichte Nancy Giebler (PSG Saalfeld) und sicherte sich damit den zweiten Platz vor Volker Künzel (SB Krötenbruck) mit 386 Ringen.
Abseits des Wettkampfes konnten in Suhl auch neue Kontakte geknüpft werden: „Wir haben mit unseren Sportfreunden aus Bayern einen gemeinsamen Trainingslehrgang hier in Thüringen verabredet“ so Tino Jäger. Beide Seiten hoffen darauf, damit neue Impulse im Sportschießen für Menschen mit Behinderung in der Region setzen zu können.
 

Sportschießen - 03.03.2017
Ergebnisse

Protokoll_Landespokal_2017.pdf

pdf, 243.7K, 03/06/17, 93 downloads

Leichathletik - 28.02.2017
Deutsche Hallenmeisterschaften Leichtathletik 2017 in Erfurt

Beim letzten Bahnwettbewerb der Deutschen Hallen-Leichtathletikmeisterschaften des Deutschen Behindertensportverbandes zeigte sich die gesamte Breite des vorangegangenen Wettkampftages: Im 4x200m Mixed-Staffellauf kämpften Sportler mit Intellektuellem Handicap, Cerebralparese, Sehbehinderung und Amputationen um die letzten Meisterschaftsmedaillen - die Thüringer Vertretung vom HSC Erfurt sicherte sich in der Besetzung Foerder, Rezaei, Lescigewski und Weiss Silber. Zwar kam in diesem Staffel-Wettbewerb kein Rollstuhlfahrer zum Einsatz, jedoch bewiesen diese, dass Wettbewerbe unterm Hallendach für die schnellen Rennrollstühle durchaus machbar sind, auch wenn Geschwindigkeiten bis 32 km/h auf der kleinen 200m-Runde erreicht werden.



Über 100 Athleten aus fast allen Bundesländern kamen zur Tagesveranstaltung nach Erfurt und zeigten sich sehr zufrieden von der Organisation und der bestens präparierten Sportstätte. "Die entgegengebrachte Wertschätzung möchte ich direkt an das Organisationsteam, bestehend aus Vertretern des HSC Erfurt, des Fachwarts Leichtathletik des TBRSV, Carsten Weiss, an die Kampfrichter des Thüringer Leichtathletikverbandes und an das Wettkampfteam Ralf & Lars Hafermann, sowie Katrin Kerkmann weitergeben", resümiert Veranstaltungsleiterin Marion Peters.
Sportlich herausragend waren erwartungsgemäß die Resultate der Paralympic-Stars von Rio. Die Leverkusenerin Irmgard Bensusan, stellte mit 27,15 sec. in der offenen Klasse der Frauen einen Deutschen Rekord über 200m auf. Über 60m belegte sie Platz 2 (8,46sec.) hinter der sehbehinderten Wattenscheiderin Katrin Müller-Rottgardt (8,31 sec.), die über 400m im Alleingang und ohne ihren Begleitläufer eine sehr gute Zeit von 63 sec. erreichte. Paralympicsieger Niko Kappel (Sindelfingen) stieß die Kugel auf beachtliche 12,78m, gefolgt von Daniel Storch aus Zeulenroda mit 11,26m, der sich Silber in der offenen Männerklasse sicherte. "Solide" schätzte der zweite Paralympicsieger von Rio, Daniel Scheil, sein Kugelstoßergebnis von 10,47m in der offenen Klasse der Rollstuhlfahrer ein, in der die für SV 1883 startenden Nils Paschold (7,86m) und Jürgen Meier (6,88m) die Plätze zwei und drei belegten. Deutscher Meister in der offenen Männerklasse wurde Benjamin Weiss vom HSC Erfurt über 200m in guten 25,85 sec., der auch Bronze in der gleichen Startklasse über 60m (7,97) gewann. Lokalmatadorin Isabelle Foerder vom HSC Erfurt  ging nach überstandener Viruserkrankung im Januar noch geschwächt an den Start und sicherte sich Bronze über 200m (34,90sec.) und Staffelsilber. Die für Püttlingen startende Claudia Nicoleitzik, ebenfalls in ihrer Klasse Weltspitze, belegte Platz 3 üüber 60m (9,52 sec. und Platz 2 über 200m (32,71 sec.).
Aus Thüringer Sicht erfreulich, waren mit Ulrike Wilhelm (LAC Eichsfeld/ Startklasse der Blindenläuferinnen) und Julia Langer (HSC Erfurt/ Startklasse der Rollifahrer CP) zwei Einzelstarterinnen ohne Konkurrenz, jedoch guten Leistungen am Start. Bei den Männern gewann Tim Lescigewski (HSC Erfurt/ 4,46m) Silber im Weitsprung der offenen Männerwertung. In der gleichen Startklasse sicherte sich Vereinskamerad Max Heilek jeweils Bronze in der Rollstuhlstartgruppe über 60m (15,02 sec.) und 800m (3:17,37 sec.); Patrick Bergner aus Schwarza gewann hier Silber (12,69 sec).
Diese Klasse dominierte David Scherer aus dem Saarland. Christian Thomas aus Saalfeld belegte Platz 2 über 1500m (5:18,78 min.) und war einziger Starter über die 800m (2:47,18 min.). 

In den Seniorenklassen gab es Thüringer Erfolge für die Eichsfelder "Blindschleichen", denn so nennen sich die blinden Läufer, die jeweils mit einem Guide am Start sind. Hans-Reinhard Hupe vom LAC Eichsfeld gewann die 400m (73,97 sec.), 800m (2:44,60 min.) und 1500m (5:20,26 min.), Steffen Klitschka gewann ebenfalls in seiner Altersklasse die2:48,35 min.) und 1500m (5:23,83 min.) Holger Fromm (ISV Olympic Erfurt) siegte im Kugelstoßen der Altersklasse Männer M50 stehend/ Allgemeine Behinderungsgruppe mit 9,27m vor Tino Philipp (SV 1883 Schwarza (8,85m), der auch Silber im Standweitsprung der Männer M50 (2,27m) gewann.
 
Im Nachwuchs waren insbesondere die Vertreter der Landesverbände Niedersachsen, Brandenburg, Saarland, Thüringen, Würtemberg, NRW, Sachsen-Anhalt und Sachsen mit guten Athleten vertreten. Phil Grolla (Niedersachsen) dominierte mit guten Leistungen seine Altersklasse ebenso wie Franz Koalick und Felix Krüsemann (Brandenburg), Julia Würthen, Vanessa Braun (Saarland), Lindy Ave (Meck. Pom.) und der Thüringer Mohammad Rezaei. Dieser hatte in seinem allerersten Wettkampf überhaupt den zweitschnellsten Vorlauf der U18 absolviert und musste nach Fehlstart das Finale von außen verfolgen; mit einer Staffel-Medaille ging er aber nicht leer aus.

Bericht: Marion Peters

Mehr Bilder finden Sie unter:
https://www.dropbox.com/sh/ao24g9c5nw05gvd/AABGWdNie2NJ78Krp6SvpS4Sa?dl=0

 

Leichathletik - 28.02.2017
Ergebnisse Hallen DM in Erfurt

Endergebniss_DM_DBS.pdf

pdf, 295K, 02/28/17, 109 downloads

Rollstuhlbasketball - 28.02.2017
Bullen kehren in der Messehalle an die Spitze zurück

In der Messe Erfurt geht es für die Rollstuhlbasketballer der RSB Thuringia Bulls zurück an die Tabellenspitze im Spitzenspiel gegen den Liga Primus aus Wetzlar. 88:72 ( 25:13, 21:16, 18:18, 24:25 )



Es war ein gewagtes Spiel, das heimische Wohnzimmer in Elxleben zu verlassen und das Heimspielrecht in die Erfurter Messe zu verlegen. Dank der Oettinger Rockets hatten die Elxlebener die Möglichkeit sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Der Karnevalsumzug zu gleicher Zeit und die falsche Anfangszeit in der Tagespresse waren dann auch keine guten Vorzeichen. Der gigantische Aufmarsch des Fanclubs "Blaue Hölle" in den sozialen Medien machte da einiges wett und im Laufe des Spiels waren 1000 Besucher angetan vom Spiel zweier europäischer Topteams.
Die Thüringer waren von der ersten Minute zur Stelle und zeigten dem Tabellenführer aus Wetzlar wo die Reise hingehen sollte. Mit Halouski, Kenyon, Linden, Bienek und Beginskis begannen die Bulls sehr konzentriert und ermöglichten den Wetzlarern keine leichten Körbe. Kapitän Raimund Beginskis wurde in den ersten 10 Minuten zum Trauma für die Zeltinger Truppe und machte 11 seiner 19 Punkte. Nach 10 Minuten stand es 25:13 und die Zuschauer waren schier aus dem Häuschen. Auch im zweiten Viertel kontrollierten die Bulls mit breiter Rotation das Spiel. Jetzt lief Alex Halouski heiß und erzielte 15 seiner 41 Punkte bis zur Halbzeitsirene. Lahn Dill versuchte den Center der Thüringer in den Griff zu bekommen, doch das gelang nur mit Fouls und anschließenden Freiwürfen, die der Nationalspieler unbeeindruckt verwandelte. Die Gäste versuchten ins Spiel zu kommen, mussten aber immer wieder die mannschaftliche Geschlossenheit der Bulls ertragen und mit einem 46:29 Rückstand zum Pausentee. Das dritte Viertel begann mit einem 6:0 Lauf der Wetzlarer und Micha Engel hatte Redebedarf. Der Coach, der sein Team in der Woche auf jede Eventualität eingestellt hatte, erinnerte lautstark an den Matchplan. André Bienek und Joke Linden brachten wieder Tempo in die Aktionen suchten Alex Halouski unter dem Korb. Dabei ließ sich der Bulls Center zu keiner Zeit von Paye und Co. stellen und punktete nach Belieben. Konnte die Defense der Gäste Halouski mal vor der Zone stoppen, traf dieser genauso Sicher aus der Distanz oder Linden und Beginskis waren zur Stelle. André Bienek bekam Foulprobleme und Jens Albrecht übernahm nahtlos, assistiert vom überragenden Joke Linden. Mit 64:47 ging es ins letzte Viertel und der Platz an der Sonne war auf einmal greifbar. André Bienek erhielt sein fünftes Foul und ging auf die Bank und Lahn Dill versuchte verzweifelt den Rückstand zu verkürzen. Ein Dreier von Piotr Luszinski brachte den Seriensieger der letzten Jahre in der 37. Minute auf acht Punkte heran, doch die Bulls verloren nicht ihre Linie. Nach 4 Punkten von Alex Halouski war Joke Linden zweimal an der Freiwurflinie gefoult und vollendete die vier Freiwürfe in Folge traumwandlerisch sicher. Im Jubel der Zuschauer erkämpften sich die Bulls die Tabellenspitze zurück und gehen nun mit breiter Brust in die letzten zwei Spiele der Hauptrunde.
RSB Bulls mit folgendem Aufgebot: Vanessa Erskine, Ben Kenyon, Raimund Beginskis 19, Andre Bienek 4, Marcus Kietzer, Marvin Malsy, Jens Albrecht 2, Teemu Partanen 2, Alex Halouski 41, Joke Linden 17, Vahid Azad 3.

Rollstuhlbasketball - 28.02.2017
Workshop Regelschule Kahla

Rollstuhlbasketball – eine Sportart, die verbindet



Da schauten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 nicht schlecht, als Josef Jaglowski und Gabor Uslar vom TBRSV (Thüringer Behinderten- und Rehabilitationssportverband e.V.) mit 10 Sportrollstühlen in die Sporthalle der Heimbürgeschule in Kahla zu Besuch kamen. Als ob das Basketball-Spielen so schon nicht gerade einfach ist - mit dem Sportrollstuhl gewinnt das Dribbling und Passspiel eine ganz neue Dimension und weckte in den Schülerinnen und Schüler die Neugier. Zahlreiche Hände gingen schon am Anfang in die Luft, denn die Sportart Rollstuhlbasketball, sowie der Umgang mit dem Sportgerät sorgten für viele Fragezeichen in den Köpfen der 11-12 Jährigen.
Nach dieser kurzen Einführung in die Sportart Rollstuhlbasketball konnte die Klasse in verschiedenen Übungen zuerst die Grundlagen des Rollstuhlfahrens erproben. Danach wurden die Schülerinnen und Schüler gewappnet für das Passspiel und den Umgang mit dem Ball während des Spiels. Das Fahren und Spielen machte allen großen Spaß und es war beeindruckend, wie sicher man mit dem Rollstuhl im Laufe der Zeit umgehen konnte. Das Highlight des Tages war das abschließende Basketballspiel in jeweils zwei Teams gegeneinander.
Das Ziel dieses Projekttages war es, durch die gemeinsame Erfahrung mit dem Rollstuhl einen nachhaltigen Beitrag zur gesellschaftlichen Inklusion zu leisten. Das Projekt wurde durch Jennifer und Nicole Keller initiiert, die beide Lehramt in Jena studieren und sich beim DRS (Deutscher-Rollstuhl-Sportverband e.V.) engagieren. Durch ihre Erfahrungen im Praxissemester war es ihr Anliegen, diese Sportart erfahrbar zu machen, um Hemmschwellen spielerisch abzubauen.
Die Schülerinnen und Schüler sollten mit Hilfe des TBRSV für die Lebensbedingungen behinderter Menschen sensibilisiert werden, um Barrieren abzubauen und Antworten auf Fragen zu finden, die man sonst nicht bekommt. Dafür bietet sich die Sportart Rollstuhlbasketball als Inklusionsprojekt besonders an, da im Rollstuhl alle die gleichen Voraussetzungen haben.
Leider war die Zeit viel zu schnell vorbei. Zum Ende der Veranstaltung hörte man eine Frage immer sehr deutlich, nämlich „können wir das mal wieder machen?“ Das Interesse ist nach diesem Tag nicht nur im Jahrgang 5 gestiegen, auch andere Klassenstufen würden diese Sportart gern einmal ausprobieren und schon das ist für die Inklusion ein großer Erfolg, denn nur so kann man Barrieren aus dem Weg räumen.

Mehr Bilder gibt es unter:

https://www.dropbox.com/sh/ivssl6dcdtb80dy/AAB4fzzR3BNMxSDOQb2QHa0-a?dl=0







 

Rollstuhlbasketball - 28.02.2017
Oberliga Ost

Jena Caputs II klettern auf den dritten Platz



An ihrem vorletzten Spieltag eroberte die zweite Vertretung der Jena Caputs mit zwei Siegen den dritten Platz in der Oberliga Ost. "In jedem Spiel haben wir 20 Minuten auf einem hohen Konzentrationslevel gespielt und dadurch dem Gegner keine Chance gelassen", zeigte sich Trainer Lars Christink zufrieden mit dem Auftritt seiner Schützlinge. "Unser Ziel ist es, in Zukunft 40 Minuten präsent zu sein", gab er gleichzeitig die Richtung für die nächsten Spiele vor.


Jena Caputs II - RBC Halle    56:37 (19:4 / 33:12 / 41:23)

Der letztjährige Vizemeister aus Halle musste auf zwei Schlüsselspieler verzichten und konnte dies zu keinem Zeitpunkt der Spiels kompensieren. Die Jenaer setzten konzentriert die Vorgaben ihres Trainers um und erspielten sich bereits im ersten Viertel eine 15-Punkte-Führung (19:4). Trotz nahezu komplettem Teamwechsel knüpften die Caputs auch im zweiten Viertel an die Leistung aus dem ersten Viertel an und führten zur Pause mit 33:12. Nach dem Seitenwechsel ließ bei den Thüringern die Konzentration nach und Halle nutzte die sich nun ergebenden Chancen. Trotzdem stand am Ende ein nie gefährdeter 56:37-Sieg für die Caputs zu Buche.

Jena Caputs II:    Hoffmann (18), Schüler (10), Tost (8), T.Fischer (8), Zaja (8),
            Bartmann (4), L.Fischer, Friedrich, Rub


Jena Caputs II - RSC Berlin    62:40 (16:10 / 28:16 / 44:30)

Mussten die Jenaer in den letzten Jahren deutliche Niederlagen gegen die Hauptstädter einstecken, so gelang ihnen diesmal ein überzeugender und in der Höhe unerwarteter Sieg.
Das Team der Caputs wechselte in der Anfangsphase zwischen aggressiver Zonenverteidigung und Ganzfeldpresse, um die beiden gefährlichen Center des Gegners aus dem Spiel zu nehmen. Die Berliner kamen mit dieser Spielweise nicht zurecht und leisteten sich viele Abspielfehler, die die Jenaer zu schnellen Korberfolgen nutzten. Bis zur ersten Viertelpause erkämpften sich die Saalestädter einen Vorsprung von 6 Punkten (16:10). Im zweiten Viertel baute David Hoffmann mit einem 8-Punkte-Lauf den Vorsprung weiter aus und die Jenaer konnten eine 28:16 Führung mit in die Halbzeit nehmen. Im dritten Viertel erhöhten die Caputs nochmals die Schlagzahl und konnten innerhalb von 5 Minuten das Ergebnis auf 39:20 ausbauen (25.), ehe Unkonzentriertheiten den Berlinern eine Ergebniskorrektur auf 44:30 ermöglichten (30.). Nach weiteren ausgeglichenen Minuten (50:36 / 35.) legten die Caputs erneut nach und zogen bis zum Endstand von 62:40 davon.

Jena Caputs II:    Tost (21), Hoffmann (20), T.Fischer (8), Schüler (6), Zaja (5),
            Friedrich (2), Bartmann, Rub


 

Öffentlichkeitsarbeit - 13.02.2017
Flyer therapie Leipzig 2017

TPL_2017_FLYER_REHASPORT_web.pdf

Auch in diesem Jahr sind wir als Aussteller zu Gast und im Kongressprogramm der therapie Messe 2017 in Leipzig zu finden. Die Fachmesse findet vom 16.-18.03.2017 auf dem Messegelände in Leipzig statt. Weitere Anmeldungen zu den Seminaren sind noch möglich. Ausgewählte Seminare werden vom TBRSV mit 3-4 LE für die Lizenzverlängerung anerkannt.
pdf, 1.1M, 02/13/17, 206 downloads

Para-Badminton - 16.02.2017
Ausschreibung Workshop

Workshop_Para_Badminton.pdf

pdf, 931.3K, 02/16/17, 106 downloads

Rollstuhlbasketball - 13.02.2017
Bullen bleiben in der Erfolgsspur

Die RSB Thuringia Bulls versenken die Hanse Kogge im Schwedenorkan. Das Top Team von den BG Baskets aus Hamburg hat beim Meister keine Chance und verliert mit 94:68 (18:23,33:9,17:23, 26:13 ) deutlich.



Nach dem anstrengenden Euro Cup Wochenende, das beide Teams als Gruppensieger beenden konnten, erlebten die Fans der Bulls einen denkwürdigen Rollstuhlbasketballabend. Der Gast aus dem Norden sah sich nach zwei Minuten mit 6:0 im Rückstand und Coach Glinicki musste den ersten Wechsel vollziehen. Der bekam den Hansestädtern gut und es entwickelte sich ein hochklassiges Spiel. Zum ersten Viertel führten die Gäste mit 23:18 und Coach Micha Engel erinnerte sein Team an den Gameplan. Zurück im zweiten Viertel begannen die Bullen mit einem Feuerwerk, in dem Joke Linden die BG Baskets aus Hamburg mit einer Weltklasse Vorstellung und 14 Punkten in Folge regelrecht überfuhr. Der Schwede schwang sich im Verlaufe des Spiels zum überragenden Akteur auf und war mit 38 Punkten ( 16 von 16 und 4 von 4 FW ) am Ende der Topscorer der Begegnung. Die Bullen gewannen das zweite Viertel mit einer breiten Rotation 33:9 und fuhren mit 51:32 zum Pausentee. Das dritte Viertel wurde zum Dreipunktespektakel. Auf Hamburger Seite versuchten sich alle Spieler jenseits der 6,75 m und vor allem Jake Williams zeigte sich mit fünf Dreiern besonders wirkungsvoll. Die Bullen liessen sich von diesem Zwischenspurt der Hamburger nicht von ihrer Linie abbringen und konterten ihrerseits durch Joke Linden 2 und Andre Bienek 2 ebenfalls jenseits der Dreipunktlinie. Mit 68:55 gingen die Bulls in das letzte Viertel, in dem sie noch einmal ihre ganze Klasse ausspielten. Egal wer von der Bank kam, der RSB Motor lief reibungslos. Die letzte Minute hielten die Hausherren unter dem frenetischen Beifall ihrer Fans den Ball in den eigenen Reihen und beendeten das mit Spannung erwartete Spitzenspiel als klarer und verdienter Sieger.
RSB Bulls mit folgendem Aufgebot: Vanessa Erskine, Ben Kenyon 2, Raimund Beginskis 2, Andre Bienek 17, Marvin Malsy, Jens Albrecht 5, Teemu Partanen 3, Alex Halouski 21, Joke Linden 38, Vahid Azad 6.

Bild: Michael Helbing
Bericht: Lutz Leßmann

Rollstuhlbasketball - 13.02.2017
Jena Caputs II: Klassenerhalt frühzeitig gesichert



Mit einem Sieg und einer Niederlage kehrte die Zweite Vertretung der Jena Caputs vom Spieltag in Stahnsdorf zurück und konnte sich dadurch frühzeitig über den Verbleib in der Oberliga freuen.


Pfeffersport Devils Berlin II - Jena Caputs II       
                            26:52 (8:12 / 16:29 / 16:48)

Gegen den Tabellenletzten aus der Hauptstadt wollten die Caputs mit einem Sieg den Abstand in der Tabelle auf vier Punkte erhöhen. Dadurch wären die Jenaer nicht mehr von den Berlinern einzuholen und somit der Klassenerhalt gesichert.
Im Angriff versuchte der Gegner, Jenas Topscorer David Hoffmann durch eine doppelte Pressdeckung aus dem Spiel zu nehmen, was zu Beginn auch funktionierte. Doch in dieser Phase fand Routinier Torsten Schüler immer wieder die Lücken in der Verteidigung und anvancierte zum Topscorer. Bis zum Ende des ersten Viertels konnten die Caputs so einen leichten Vorsprung heraus arbeiten (8:12), den sie im zweiten Viertel bis zum Halbzeitstand von 16:29 ausbauten.
Wer nach der Pause ein Aufbäumen der Berliner erwartet hatte, wurde enttäuscht. Konzentriert spielten die Jenaer ihre Angriffe aus und punkteten nach Belieben, während die Abwehr den Gegner in Schach hielt und im dritten Viertel keinen einzigen Punkt zuließ (16:48).
Im letzten Viertel schaltete das Jenaer Team angesichts des noch folgenden zweiten Spiels einen Gang zurück. Dies nutzten die Berliner zu einer kleinen Ergebniskorrektur, doch der Sieg ging mit 52:26 deutlich an Jena Caputs II.

Jena Caputs II: Hoffmann (16), Tost (14), Schüler (16), L. Fischer (2), T. Fischer (2), Bartmann (2), Friedrich, Rub

Jena Caputs II - RSV Stahnsdorf           
                            32:55 (6:13 / 12:31 / 24:43)

Beflügelt durch den Sieg gegen Pfeffersport wollten die Jenaer auch gegen Gastgeber Stahnsdorf punkten. Doch das Team kam in keiner Phase des Spiels annähernd an die Leistung aus dem ersten Spiel heran.
Die Stahnsdorfer nutzten die Lücken in der Abwehr der Caputs, um durch ihre körperliche Überlegenheit zu leichten Punkten zu kommen. Im Gegenzug führten leichte Ballverluste und fehlendes Teamspiel dazu, dass die Jenaer die gegnerische Mannschaft schrittweise davon ziehen lassen mussten.
Während nach dem ersten Viertel der Abstand noch nicht so groß war (6:13), konnte Stahnsdorf den Vorsprung bis zur Halbzeit vergrößern (12:31).
Nach der Pause gelang es den Jenaern endlich, das Spiel offener zu gestalten. Im Angriff wurden endlich Erfolge erzielt, jedoch wurden sie durch Fehler in der Defense wieder zunichte gemacht. Trotzdem verlief das dritte Viertel mit 12:12 ausgeglichen (24:43) und auch im letzten Viertel wurde der Abstand nicht mehr viel größer. Stahnsdorf siegte am Ende verdient mit 55:32 über Jena Caputs II.

Jena Caputs II: Hoffmann (19), Tost (6), Schüler (5), L. Fischer, T. Fischer (2), Bartmann, Friedrich, Rub

Coach Torsten Schüler, der Lars Christink vertrat, war mit der Spielweise der Jugendspieler zufrieden, hatten sie doch in der wichtigen Begegnung gegen Pfeffersport routiniert das Spiel gestaltet und eine schnelle Entscheidung herbei geführt.

 

Kegeln - 13.02.2017
LM 2016/17 5.Turnier der Blinden und Sehbehinderten



Zum letzten Turnier der Blinden und Sehbehinderten im Kegeln Classic der Landesmeisterschaften ging es spannend zur Sache. Es war die Bahn im Erfurter Rieth. Diese Bahn ist bei vielen der Blinden und Sehbehinderten schwierig zu spielen weil die Plattenbahnen sehr leise und sehr rutschig sind. Das heißt sie verzeiht keine Fehler und auch die Nebengeräusche im Hintergrund sind nicht gerade günstig. Trotzdem kämpften alle um die besten Ergebnisse. Zu Gast bei diesem Turnier war der Sportkoordinator des TBRSV Josef Jaglowski. Von Beginn an entwickelten sich interessante Auseinandersetzungen um die Siege in den einzelnen Wettkampfklassen. Für die Gesamtwertung in der Landesmeisterschaft spielte ein interessanter Aspekt eine Rolle. Nur die drei besten Resultate aus den fünf Turnieren gingen in die Wertung. Am Ende gab es dann auch einige Überraschungen. So siegte in der Klasse B2 Karin Nosseck aus Jena mit 2 Holz vor Susanne Lohse aus Arnstadt, die eigentlich über die 5 Turniere 40 Holz mehr erzielt hatte. Die Mannschaftswertung dominierte die SG Einheit Arnstadt 5922 Holz, die alle 5 Turniere für sich entscheiden konnte. Die SV Jena-Zwätzen erreichte 5090 Kegel.
Die Einzelsieger:
Damen B1 (vollblind): 1.Karla Hofmann (SG Einheit Arnstadt) 986 Holz   
              B2 (stark sehbehindert): 1.Karin Nosseck (SV Jena-Zwätzen)   1432 Holz                                      2.Susanne Lohse (SG Einheit Arnstadt) 1430 Holz
       B3 (sehgeschädigt): 1.Marlies Bohnhardt (SG Einheit Arnstadt) 1632 Holz Herren B1: 1.Gerhard Mett (SG Einheit Arnstadt) 1344 Holz
                         2.Dieter Klopfleisch (SV Jena-Zwätzen) 1158 Holz
                         3.Dennis Ring (SG Einheit Arnstadt) 960 Holz   
     B2: 1.Volker Bohnhardt (SG Einheit Arnstadt) 1545 Holz
           2.Klaus-Dieter Wolf (SG Einheit Arnstadt) 1526 Holz
           3.Matthias Lepkes (SV Jena-Zwätzen) 1373 Holz
           4.Manfred Voigt (SV Jena-Zwätzen) 1160 Holz
    B3: 1.Oliver Klopfleisch (SV Jena-Zwätzen) 1297 Holz
Wettkampfklasse 2 / 4 der Behindertenkegler
1.    Nino Schlamann (SG Einheit Arnstadt) 940 Holz
2.    Thomas Hanschke (SV Jena-Zwätzen) 797 Holz  
Die Siegerehrung wurde von Volker Bohnhardt, Fachwart Kegeln und Josef Jaglowski Sportkoordinator beim TBRSV durchgeführt. Jetzt heißt es den Fokus in Richtung Deutsche Meisterschaften in Weinheim zu richten um dort wieder erfolgreich zu sein.

Boccia - 13.02.2017
3.Turnier zur 5.Landesmeisterschaft im Hallenboccia



Am 04.Februar starteten 7 Mannschaften aus 6 Vereinen beim 3.Turnier zur Landesmeisterschaft 2017 im Hallenboccia in Mühlhausen. Wie immer gut verpflegt wurden wir von den Damen der ILOH Mühlhausen und so konnten alle gestärkt in die Spiele gehen. Von Beginn an entwickelten sich interessante und enge Spiele, bei denen keine Favoriten zu erkennen waren. Nach den ersten 4 Partien gab es noch 3 Mannschaften die gleichauf in Führung lagen. Nach einer kurzen Mittagspause, die zur Stärkung genutzt wurde folgten dann die letzten 3 Partien jeder Mannschaft und hier sollte sich dann doch die Erfahrung auszahlen. Am Ende gewann die SG Einheit Arnstadt mit 10  Punkten vor dem BSSV 99 Arnstadt mit 8 Punkten. Die weiteren Ergebnisse siehe Ergebnissprotokoll. Beim letzten Turnier geht es dann in Bad Blankenburg um die Plätze und hier ist noch keine Vorentscheidung gefallen. Gleichzeitig gilt dieses Turnier als Thüringer Landespokal.

Rollstuhlbasketball - 02.02.2017
Qualiturnier der EuroLeague 1 findet am 03. und 04.02.2017 statt

Euro League 1 im Rollstuhlbasketball zu Gast in Thüringen bei den RSB Thuringia Bulls im Behindertensportzentrum in Elxleben



Zwei Tage Rollstuhlbasketball auf europäischem Spitzenniveau zu Gast in Elxleben, mit den Gästen aus Israel, Italien, Frankreich und der Türkei. Im Modus jeder gegen jeden werden die zwei Teams für die nächste Runde im März gesucht.
Die Gastgeber von den RSB Thuringia Bulls aus Elxleben erwartet am Freitag und Samstag ein strammes Programm mit je zwei Spielen am Tag. Freitag 11.15 Uhr ist Anwurf zur Eröffnung gegen den Meister der Türkei Besiktas Istanbul. Die Türken haben einen Kader der absoluten Spitzenklasse und der ist fast identisch mit der türkischen Nationalmannschaft. Vor allem Spielmacher Özgur Gurbulak und Center Cem Gezinci sind ein schwer zu kontrollierendes Duo, die viel internationale Erfahrung auf das Parkett bringen. Micha Engel macht diese Partie zur Schlüsselbegegnung des Qualifikationsturniers für das Halbfinale im Champions Cup. "Es bleibt keine Zeit für Ausrutscher, wenn man im März weiter am Wettbewerb teilnehmen möchte", so Micha Engel. 18.00 Uhr geht es gegen den dreifachen Champions Cup Gewinner Meaux aus Frankreich. Die Franzosen haben mit dem Niederländer Bellers und dem Tschechen Pliska zwei Center mit großem Potenzial im Kader und die Bullen werden ihren besten Basketball spielen müssen, um ungeschoren den ersten Tag zu überstehen.
Am Samstag ist dann der Meister Iliad Ramat Gan aus Israel der Gegner. Beide Teams haben im letzten Jahr im Finale des Euro Cup 2 die Klingen gekreuzt, wo sich die Thüringer klar durchsetzen konnten. Das letzte Turnierspiel steht gegen Varese aus Italien an. Neben dem italienischen Nationalspieler Nicola Damiano ist vor allem der Rio Bronzemedaillen Gewinner Gregg Warburton aus Großbritannien zu beachten. Für die Bullen ist das Ziel klar, wir wollen uns für die nächste Runde qualifizieren, dafür werden wir hart arbeiten und versprechen spannende zwei Tage mit Rollstuhlbasketball.
Thuringia Bulls mit folgendem Aufgebot: Vanessa Erskine, Ben Kenyon, Raimund Beginskis, Andre Bienek, Marvin Malsy, Jens Albrecht, Teemu Partanen, Alex Halouski, Joke Linden.

Bogenschießen - 02.02.2017
Landesmeisterschaft Halle 2017

Bericht_LM_Bogen2017.pdf

pdf, 96.9K, 02/02/17, 129 downloads

Ergebnisse_TLM-2017-Bo_Ha-Ei_PARA.pdf

pdf, 9.7K, 02/02/17, 129 downloads

Bowling - 02.02.2017
Auschreibung TBRSV Pokal

Ausschreibung_3.TBRSV_Bowling_Pokal_2017.pdf

pdf, 108.7K, 02/02/17, 114 downloads

Nennung_der_SpielerInnen.docx

docx, 29.2K, 02/02/17, 111 downloads

Leichtathletik - 12.01.2017
Plakat Hallen DM

Fußball - 24.01.2017
Hallenfußballcup

Am 18.01.17 fand der diesjährige Hallenfußballcup des Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes in der Erfurter Thüringenhalle statt. Die Leitung des Turniers lag in den erfahrenen Händen von Geschäftsführer Gabor Uslar und Sportkoordinator Josef Jaglowski sowie Mario Grund als Vertreter des Thüringer Fußball Verbandes.



Zu Beginn des Wettkampfes fanden sich mit freudiger Erwartung 13 Mannschaften (aufgeteilt in 3 Gruppen, davon 2x LB und 1 GB) aus Thüringer Förderzentren und Förderschulen, aber auch von einem Erfurter Freizeitverein der Lebenshilfe in der Halle ein.
Das Kräftemessen der Teams begann mit interessanten, spannenden Vorrundenspielen, packenden Zweikämpfen, gutem Kombinationsfußball und hervorragenden Glanzparaden der teils sehr guten Leute im Tor.
Für das folgende Halbfinale der LB- Mannschaften konnten sich nach guter Leistung die Mannschaften vom FöZ Apolda, FöZ Johann-Heinrich-Pestalozzi Sondershausen, Andreasried-Schule Erfurt und FöZ Pößneck qualifizieren.
Im Spiel um Platz 3 konnte sich im 9-Meter-Schießen die Andreasried-Schule Erfurt mit 2:0 gegen das FöZ Johann-Heinrich-Pestalozzi Sondershausen durchsetzen.
Strahlender Sieger wurde nach einem packenden Endspiel das Team vom FöZ Pößneck mit einem 2:0-Erfolg gegen den ebenso starken Gegner FöZ Apolda.

 

Der Spaß am Fußball war allen beteiligten Teams anzumerken und auch die Teams, die leider erfolglos abreisen mußten, hatten dennoch ihre Freude am Fußballsport.

In der Gruppe C (GB) hielt die Spannung bis zum letzten Spiel. Hier entschied durch Punktegleichstand der Mannschaften das Torverhältnis wer Platz 2 bis 4 belegt.

Nun zu den Platzierungen:
Im Bereich geistig Behinderte:
1. SSV Otto 10 Erfurt (Lebenshilfe)
2. Janusz Korczak Schule Höngeda
3. Stiftung Finneck Schule Sömmerda
4. Fürsten-Anna-Luisen-Schule Bad Blankenburg
5. CJD Erfurt
Im Bereich Lernbehinderte:
1. FöZ Pößneck
2. FöZ Apolda
3. Andreasried-Schule Erfurt
4. FöZ Johann-Heinrich-Pestalozzi Sondershausen
Es wurden weitere Preise vergeben:
Bester Torwart: Normen Hopfe, Fürsten-Anna-Luisen-Schule Bad Blankenburg
Bester Torschütze: Martin Fritsche, SSV Otto 10 Erfurt
Bester Spieler: Phillip Ruthe, FöZ Johann-Heinrich-Pestalozzi Sondershausen

Wir danken allen Beteiligten für Spielfreude, Engagement und Organisationstalent und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen.

Text: Wolfgang Hennig (TBRSV e.V.)

Kegeln - 24.01.2017
Blinde und Sehbehinderte unterwegs zum 4. Turnier der LM 2016/17

Am 21.01.17 fand das 4. Turnier zur Thüringer Landesmeisterschaft statt. Diesmal trafen sich die Kegler in Gera Heinrichsbrücke.



Es waren von der SG Einheit Arnstadt und vom SVJena Zwätzen jeweils eine Mannschaft am Start. Für die SG Einheit Arnstadt spielten Mett, Gerhardt sehr gute 467 Holz B1, Wolf Klaus-Dieter 505 B2, Lohse Susanne 471 B2 und Bohnhardt Marlies 539 Holz in der Klasse B3 die wieder die Tagesbeste war. Für Jena spielte In der Klasse B1 ein gutes Ergebnis Klopfleisch Dieter mit seinen 401 Holz, mit dabei war als Neuling und alt bekannter SG Einheit -Spieler Lepkes Matthias B2 mit 451 Holz, sowie Nosseck Karin 448 Holz B2 und Klopfleisch Oliver 465 Holz als B3 Spieler. Somit ergibt sich für das 4. Turnier eine Mannschaftswertung von 1982 zu 1765. Damit kann man sagen, die SG Einheit Arnstadt siegt  mit 217 Holz. Aber das war noch nicht alles. Wir haben ja noch die Klasse WK2/ WK4. Dort siegte Schlamann Nino mit 303 Punkten vor Hanschke Thomas der 261 Punkte hatte. Für die Einzelwertung waren am Start: Hofmann Karla mit respektablen 363 Holz in der Klasse B1, Ring Dennis mit sehr erfreulichen 394 Holz und Bohnhardt Volker hatte wieder mal mit 517 ein Ergebnis über die 500. Somit können wir sagen in Vergleich zum letzten Jahr war  eine Steigerung drin.
 

Rollstuhlbasketball - 23.01.2017
RSB Thuringia Bulls mit Heimsieg

Mit nur sieben Spielern zum souveränen Sieg über den USC München
93:58 (22:13, 47:29, 67:44)



Trotz ungünstiger Ausgangslage durch Nationalmannschaftsverpflichtungen (Vanessa Erskine) und Krankheit (Marvin Malsy, Raimunds Beginskis und Jens Albrecht) übersprangen die RSB Thuringia Bulls die Hürde USC München in gut anschaulicher und souveräner Manier.
Im ersten Heimspiel des Jahres 2017 im gutgefüllten Landessportzentrum kamen beide Mannschaften gut ins Spiel und gestalteten bis zur ersten Auszeit durch Coach Michael Engel beim Stand von 9:9 ein offenes Spiel. Nach der Kurskorrektur durch den Trainer war es vor allem Andre Bienek der, mit 21 Punkten allein in der ersten Hälfte, dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. Mit 47:29 und einem 18 Punkte Vorsprung ging es in die Halbzeitpause der Partie.
Nach dem Seitenwechsel ließen es die Bullen wieder etwas ruhiger angehen, fanden aber nach kurzer Zeit, mit schnellem Angriffsspiel und guten Wurfsituationen, schnell den roten Faden wieder um das Spiel nun vorzeitig, Korb um Korb, zu entscheiden. In der zweiten Hälfte erzielte Joakim Linden 26 seiner insgesamt 34 Punkte, es ist schön zu sehen welche Möglichkeiten im Angriffsspiel der Bullen bestehen und wie alle Spieler Verantwortung für das Team übernehmen.
Bei den Münchnern die sich im Spielverlauf nie aufgaben, waren es vor allem Sebastian Magenheim und Taz Capasso, die sich mit hohem Einsatz gegen die drohende Niederlage stemmten.
Schlussendlich fuhren die Bullen unter Jubel und Applaus der Zuschauer mit 93:58 den verdienten Heimsieg ein.
Aufstellung RSB Thuringia Bulls: Benjamin Kenyon 4 Punkte, Vahid Gholamazad 7 Punkte, Marcus Kietzer, Andre Bienek 25 Punkte, Teemu Partanen 5 Punkte, Alex Halouski 18 Punkte, Joakim Linden 34 Punkte
Am nächsten Wochenende steht das Nachholspiel in Köln auf dem Plan und dann beginnen die bereits oben angesprochenen Wochen der Wahrheit, mit der Eurocupvorrunde am 03. und 04.02.2017 im heimischen Fit-In, dem Heimspiel gegen die BG Baskets Hamburg am 11.02. und mit dem Spitzenspiel der RBBL am 26.02.2017 in der Erfurter Messehalle gegen den RSV Lahn-Dill.
Viele Highlights stehen also an für den schnellsten Hallensport auf Rädern. Tickets für alle Spiele können im Fit-In in Elxleben erworben werden, für das Heimspiel in der Messehalle gibt es außerdem die Möglichkeit sich Karten über folgenden Link zu sichern.
http://www.etix.com/ticket/p/7622737/team-ehingen-urspring-erfurt-messehalle-erfurt-oettinger-rockets?language=de

Bericht: Lutz Leßmann
Bild: Michael Helbing

Rollstuhlbasketball - 23.01.2017
Regionalliga - Jena Caputs mit Sieg und Niederlage

Die Jena Caputs kehren mit einem Sieg und einer Niederlage aus Dresden zurück
Am letzten Samstag waren die Caputs in Dresden zu Gast, erzielten gegen die Rolling Lions Dresden einen Sieg und mussten sich gegen das starke Team von Pfeffersport Devils Berlin geschlagen geben.



Rolling Lions Dresden gegen Jena Caputs 37:54 (6:9, 14:22, 24:38)
Die Caputs kamen schwer in Fahrt und ermöglichten den Gastgebern immer wieder 2. Chancen, die sie auch nutzten. Dies setzte sich im 2. Viertel fort. 2 Minuten vor der Halbzeit stand es 14:14. Doch in der verbleibenden Zeit bis zur Pause gelang es den Jenaern, die Rebounds zu sichern und durch schönes Fastbreakspiel die Führung deutlich zu übernehmen. Durch einen konzentrierten Start ins 3. Viertel wurde der Vorsprung ausgebaut und das Spiel vorentschieden. Alle 10 Spieler kamen zu ihrer Einsatzzeit und am Ende zu 2 verdienten Punkten.
Punkteverteilung Jena Caputs: David Hoffmann 16, Rainer Müller 14, Patrick Zaja 2, Jeremie Tost 6, Christian Vogt 10, Glenn Alband, Luise Fischer, Mathias Brühl, Torsten Schüler 6, Daniel Rub

Pfeffersport Devils Berlin gegen Jena Caputs 53:43 (18:8, 32:14, 39:30)
Die Jenaer hatten nach dem Spiel gegen Dresden nicht viel Zeit zum Verschnaufen, denn nach einer kurzen Pause traten sie gegen Pfeffersport Devils Berlin an. Gegen die favorisierten Hauptstädter kamen die Caputs zu Beginn gegen die Ganzfeldpresse gut ins Spiel. Doch die Dynamik der Pfeffersportler hielt an und die Starting Five tat sich zunehmend schwerer, erfolgreich zu punkten. So ging das 1. Viertel deutlich an den Gegner. Die Berliner mussten aber der hohen Intensität Tribut zollen und gingen ab dem 2. Viertel in eine Zonendefence über. Dadurch kamen die Jenaer wieder ins Spiel und verhinderten, dass der Gegner eine Vorentscheidung erzielte. Die Caputs blieben weiterhin gefährlich und hielten das Spiel bis zur Mitte des letzten Viertels offen, doch die Pfeffersportler verteidigten mit ihrer Cleverness den Vorsprung bis zum Spielende.
Punkteverteilung Jena Caputs:  David Hoffmann 10, Christian Vogt 3, Rainer Müller 21, Jeremie Tost 5, Patrick Zaja 2, Luise Fischer 2, Glenn Alband, Mathias Brühl, Daniel Rub
Im 3. Spiel des Tages siegten die Berliner gegen Dresden 52:34 und halten als Tabellenzweiter hinter RBB Team Niners Chemnitz den Kampf um die Meisterschaft weiter offen. Die Caputs belegen derzeit den 3. Tabellenplatz.


 

Rollstuhlbasketball - 17.01.2017
RSB Thuringia Bulls starten erfolgreich in die Rückrunde der RBBL

Die 1.Rollstuhlbasketball Bundesliga startete für die RSB Thuringia Bull beim Aufsteiger ASV Bonn und erlebte die Thüringer mit den ersten Punkten im Jahr 2017. 101:51( 30:12, 18:19, 24:12, 29:8 )



Mit nur acht Spielern machten sich die Bulls auf einen beschwerlichen Weg in die alte Bundeshauptstadt Bonn. Bei den Thüringern hatte zum Wochenende noch einmal die Defekthexe zugeschlagen und neben Teemu Partanen den nächsten Ausfall mit Jens Albrecht produziert. Der Aufsteiger aus Bonn hatte sich kurz vor Weihnachten mit den zwei holländischen Nationalspielerinnen Visser und Hutzing verstärkt und sie waren nicht gewillt vor eigener Kulisse klein bei zu geben. Alex Halouski, Raimund Beginskis, Benny Kenyon, Joke Linden und Andre Bienek gingen nach knapp 2 Minuten mit 8:0 in Führung und der Aufsteiger ahnte was auf ihn zukommt. Mit aggressivem Spiel konnten die Bullen das erste Viertel mit 30:12 beenden und beruhigt in das zweite Viertel gehen. Im zweiten Viertel zog ein wenig der Schlendrian im RSB Spiel ein und Visser und Hutzing kamen zu leichten Punkten. Mit breiter Rotation mussten die Bullen das Viertel abgeben und führten zur Halbzeit mit 48:31. Coach Micha Engel mahnte beim Pausentee zur Konzentration und die Elxlebener packten noch einmal die Keule aus. Mit temposcharfem Kombinationsspiel brannten die Bullen ihr Feuerwerk ab. Immer wieder rückte Andre Bienek seine Center in den Mittelpunkt und diese liessen sich nicht bitten. Am Ende hatten Linden, Bienek, Azad und Halouski 20 Punkte und mehr auf dem Konto und Marcus Kietzer zeigte seine Fähigkeiten. Die junge Bonner Mannschaft hatte keinesfalls enttäuscht und wird noch den einen oder anderen Sieg einfahren. Der Meister zeigte sich am Ende meisterlich, gewinnt 101:51 und geht mit Zuversicht in die Rückrunde, wo es am kommenden Samstag zum Heimspiel gegen München, 18 Uhr im Fit - In kommt.
Für die RSB Thuringia Bulls am Start waren: Vanessa Erskine, Benny Kenyon2, Raimund Beginskis 12, Vahid Azad 22, Marcus Kietzer, Andre Bienek 20, Alex Halouski 25, Joke Linden 20

Bericht: Lutz Leßmann
Foto: Michael Helbing

Bosseln - 16.01.2017
Bosselsaison 2017 mit dem ersten Punktspiel in Rudolstadt eröffnet


 
Die Thüringer Bossler trafen sich am Wochenende zur ersten Punktspielrunde in Rudolstadt. Der Wettkampf begann mit zwei Überraschungen: Eine schlechte war, dass die Sportfreunde aus Hildburghausen aufgrund des Wintereinbruchs in Thüringen nicht anreisen konnten und somit noch keine Chance hatten, Punkte auf ihr Konto zu buchen. Die gute war, das Turnier wurde mit dem Knallen von Sektkorken durch die Frauen von RSB Elxleben eröffnet. Sie wurden im vergangenen Jahr Deutscher Meister und nahmen den ersten Wettkampf der Saison zum Anlass, auf ihren Sieg und das neue Jahr mit der Bosselgemeinde anzustoßen. Auch in diesem Jahr wird nach fünf Spielrunden der Thüringenmeister bei den Frauen und Männern gekürt, der qualifiziert sich für die Deutsche Meisterschaft 2017. Bei den Damen sind die Plätze Zwei und Drei auch von Bedeutung. Durch die sehr guten Platzierungen von RSB Elxleben und Einheit Arnstadt im Vorjahr wurden drei Startplätze für den TBRSV gesichert.

Die Tabellen nach einer von fünf Spielrunden:


 
 

Boccia - 13.01.2017
2. Landesmeisterschaftsturnier 16/17 Hallenboccia

Am 07.01.2017 fand in der Sporthalle der Körperbehinderten Schule Erfurt das 2. Turnier zur Landesmeisterschaft im Hallenboccia statt.



Nachdem beim 1.Turnier 7 Mannschaften um die Landeskrone kämpften, waren es diesmal 5 Mannschaften. 3 Mannschaften mussten krankheitsbedingt absagen. Erfreulicherweise konnte die Mannschaft vom BSSV Arnstadt nach kurzer Abstinenz zum Turnier begrüßt werden.
Der Fachwart für Boccia Uwe Henning eröffnete pünktlich das Turnier.
Alle Teams lagen mit ihren Punkten sehr eng beieinander. Spannung lag in der Luft und von Anfang bis Ende wurde fair gekämpft. Siegreich war letztendlich wieder die SG Einheit Arnstadt vor Mühlhausen 2, der 3. Platz ging an Schwarza,4. Platz an BSSV. Den Platz 5 errang Mühlhausen 1.

Hier die Platzierungen:
1.   SG  Einheit Arnstadt    6 Punkte
2.    SV Mühlhausen II    6 Punkte
3.    SV 1883 Schwarza     4 Punkte
4.    BSSV Arnstadt        4 Punkte
5.    SV Mühlhausen- I    0 Punkte

Wir freuen uns jetzt auf das 3.Turnier am 04.02.2017 in Mühlhausen und hoffen, dass dann alle gemeldete Mannschaften mit von der Partie sind.

 
 

Öffentlichkeitsarbeit - 12.01.2017
Neue Verbandszeitschrift Online

Verbandszeitschrift 2016/ 2

Rollstuhlbasketball - 12.01.2017
Anmeldung und Programm Talentecamp in Bad Blankenburg

Anmeldung-Talent_Camp_Ost_2017-TBRSV.pdf

pdf, 194.4K, 01/12/17, 268 downloads

Agenda_U-19_Talente_Camp_Ost_2017-TBRSV.pdf

pdf, 192.7K, 01/12/17, 143 downloads

Fußball - 12.01.2017
Spielplan Hallen-Fußball-Cup der Förderschulen

Hallen_Fußball_Cup_Schulen_2017.pdf

pdf, 236.3K, 01/12/17, 139 downloads

Leichtathletik - 12.01.2017
Ausschreibung Hallen DM in Erfurt am 25.02.2017

Ausschreibung_Hallen-DM_LA_2017.pdf

pdf, 218.7K, 01/12/17, 180 downloads

Änderung der Vergütungssätze im Rehabilitationssport - 15.03.2016
Die Änderungen treten rückwirkend zum 01.01.2016 in Kraft!

Werte Mitgliedsvereine, liebe Sportfreunde,
 
nach langen Verhandlungen mit den Kostenträgern (Primärkassen) AOK, BKK, IKK, Knappschaft und SVLFG sind wir zur Einigung gekommen. Hier eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse. Die ausführlichen Protokolle befinden sich im Anhang dieser Mail.

1.    Die Vergütungssätze für den Rehasport werden angehoben. Ab dem 1.1.2016 gelten die neuen Preise. Beispielhaft sei hier der sogenannte „allgemeine Rehasport“ genannt. Dieser erhöht sich rückwirkend zum 1.1.2016 von 5 auf 5,20 Euro. Rehasport im Wasser von 5,80 auf 6,25 Euro. Diese Sätze werden in den Jahren 2017 und 2018 automatisch nach oben angepasst.

2.    Rehabilitationssport in Pflegeinrichtungen als Ort der Leistungserbringung ist ausgeschlossen. (§2 Abs. 2)

3.    Jede Rehabilitationssportgruppe, die sich nicht am Sitz des Vereines befindet, verfügt bis spätestens 30. Juni 2016 über ein eigenes Institutionskennzeichen (IK), welches bei der der Arbeitsgemeinschaft Institutionskennzeichen zu beantragen ist. (§ 2 Abs. 4). Die Anmeldeformulare hierfür finden Sie im Anhang. Die Beantragung eines IK ist kostenfrei.

4.    Erfüllt eine Rehabilitationssportgruppe eine vertragliche Verpflichtung verspätet, nicht oder in nicht gehöriger Weise (Vertragsverstoß), kommen folgende Maßnahmen in Betracht:
a.    Beratungsgespräch und schriftliche Aufklärung,
b.    Unterlassungserklärung mit Hinweis auf den Widerruf der Anerkennung im Wiederholungsfall,
c.    Widerruf der Anerkennung.
Bei Verstoß im Rahmen der freiwilligen Mitgliedschaft ist das Beratungsprotokoll (Anlage 4) durch den Verein verpflichtend anzuwenden. (§2 Abs. 9)

5.    Es ist nicht zulässig, neben der Vergütung nach Absatz 1 für die Teilnahme am Rehabilitationssport Zuzahlungen, Eigenbeteiligungen etc. oder Vorauszahlungen von den Versicherten zu fordern (§31 SGB I). Der Zugang zu den Übungsstätten ist für den Versicherten kostenfrei; ggf. anfallende Eintrittsgelder sind von der Rehabilitationssportgruppe zu entrichten. Nach § 32 SGB I ist es unzulässig, von diesen Regelungen abweichende Vereinbarungen zu treffen. (§3 Abs. 2)
 
6.    Mitgliedsbeiträge bei freiwilliger Mitgliedschaft sind möglich. Die Betroffenen müssen explizit – in Schriftform (Beratungsprotokolls B / Beratungsleitfaden) - darauf hingewiesen werden, dass es sich um Leistungen handelt, die auf freiwilliger Basis in Anspruch genommen werden und für deren Finanzierung die Rehabilitationsträger im Rahmen des Rehabilitationssports nicht aufkommen. (§3 Abs. 3)
 
7.    Die Abrechnung erfolgt grundsätzlich nach Erfüllung des verordneten Leistungsumfanges. Der Verein kann verlangen, dass eine einmalige Zwischenabrechnung durchgeführt wird. (§8 Abs. 7)
 
Dies war nur eine kurze Zusammenfassung der Rahmenvereinbarung mit den Primärkassen.
 
Auf Bundesebene hat der Deutsche Behindertensportverband eine Ergänzungsvereinbarung vom 01.01.2016 über die Durchführung und Finanzierung des Rehabilitationssports vom 01.01.2012 mit den Ersatzkrankenkassen erzielen können. Dabei wurden abweichende Vergütungssätze im Vergleich zu den Primärkrankenkassen verhandelt. Allerdings berufen sich die Vertreter der Ersatzkrankenkassen auf die sogenannte ,,Günstigkeitsklausel” (Bieten andere Rehabilitationsträger auf Landesebene die gleichen Leistungen zu niedrigen Vergütungen an, so gilt dieser niedrige Satz ebenfalls für alle Ersatzkassen!)
 
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an uns – die Geschäftsstelle des TBRSV. Sport Frei!

Änderung der Vergütungssätze im Rehabilitationssport - 15.03.2016
Übersicht der gültigen Vergütungssätze zum Download

Übersicht_Vergütungssätze_Rehabilitationssport.pdf

pdf, 34.5K, 03/15/16, 1032 downloads

Tischtennis - 29.01.2016
Neue Zusammenarbeit im Tischtennis

Tischtennis_Angebot_TBRSV_Sponeta_Erfurt.pdf

pdf, 60.4K, 01/29/16, 1507 downloads

Sportarten
Infoflyer

Boccia.pdf

pdf, 424.7K, 05/31/16, 638 downloads

Bogenschiessen.pdf

pdf, 417K, 05/31/16, 1139 downloads

Bosseln.pdf

pdf, 457.6K, 05/31/16, 687 downloads

Judo.pdf

pdf, 376.7K, 05/31/16, 734 downloads

Kegeln.pdf

pdf, 452K, 05/31/16, 713 downloads

Rollstuhlbasketball.pdf

pdf, 569.9K, 05/31/16, 568 downloads

Rollstuhlrugby.pdf

pdf, 417.9K, 05/31/16, 664 downloads

SkiNordisch.pdf

pdf, 418.5K, 05/31/16, 558 downloads

Rehabilitationssport - 28.07.2016
Wegweiser zum Rehabilitationssport

DBS_REHA_Flyer_THR_X3.pdf

pdf, 6.3M, 07/28/16, 428 downloads

Bogensport
Klassifizierung

Ab sofort fungiert Frau Bastienne Oehme im TBRSV e.V. als nationale und internationale Klassifiziererrin im Bogensport. Bei Anfragen und Bedarf kann über die Geschäftstelle/den Sportkoordinator des TBRSV e.V. der Kontakt hergestellt werden.

zum Seitenanfang | eine Seite zurück | 'druckerfreundliche' Seite anzeigen
Aus- und Fortbildung
TBRSV e.V. - Lehrgangsplan 2017

AB_TBRSV_2017.pdf

pdf, 194.1K, 04/27/17, 152 downloads

FB_TBRSV_2017.pdf

pdf, 210.9K, 05/11/17, 59 downloads

Sporttag 2016
Video

http://tinyurl.com/zyuashj

Sporttag 2014
Video

http://shortlinks.de/ukn7

Verbandszeitschrift
Neu: Verbandszeitschrift jetzt auch online lesen!

Verbandszeitschrift 2016/ 2


Verbandszeitschrift 2016/ 1

Aus- und Fortbildung
DBS Lehrgangsplan 2017

http://shortlinks.de/ts39

Neue Sprechzeiten

Montag und Dienstag
7.30 Uhr - 16.00 Uhr

Mittwoch keine Sprechzeit!


Donnerstag
7.30 Uhr - 16.00 Uhr

Freitag
7.30 Uhr - 14.00 Uhr

NEU!!!
TBRSV e.V. auf facebook.com